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„The Swordsman“

Bestechend

Erblindender Schwertkämpfer sucht die entführte Tochter und gerät in die politischen Machtkämpfe im Korea des 17. Jahrhunderts. Dynamischer und bestechend gefilmter Actionfilm

wn

Da reitet er, der Schwertkämpfer Foto: Alive

Weil er den Tod seines Herrn nicht verhindern konnte, zog sich Tae-yu (Hyuk Jang), der beste Schwertkämpfer im Reich Joseon, in die Berge zurück. 15 Jahre später setzt die Handlung ein, als Tae-yu erblindet, seine Tochter Tae-ok (Kim Hyeon-soo) ein Heilmittel sucht, entführt und versklavt wird. Der alte Kämpfer macht sich auf, sie zu finden, gerät in die Machtkämpfe der Warlords und metzelt sich auf seinem Weg durch Soldaten, Ninjas und andere Schwertkämpfer. Vom nichtssagenden Titel behindert, liegt mit „The Swordsman“ von Regiedebütant Choi Jae-hoon ein südkoreanischer Actionfilm vor, der in der Übergangszeit des 17. Jahrhunderts spielt, als chinesische Invasoren Korea heimsuchten. Die Mischung aus politischen Intrigen, familiärem Drama, prächtigem Kostümfilm und dynamischen Schwertkampfszenen verbindet das Beste aus Takeshi Kitanos „Zatoichi“ (blinder Kämpfer) und koreanischen Abenteuerfilmen wie „Musa“, „Das Geheimnis des Meisters“ und „Der Fluch des gelben Sees“ zu einem furiosen und bestechend gefilmten Spektakel. Sehenswert.

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