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Basketball-Profiliga

NBA-Playoffs: Heimpleite für Kleber und Dallas

Dallas (dpa)

Von dpa

Maximilian Kleber von den Dallas Mavericks versucht Clippers-Star Kawhi Leonard (r) zu stoppen. Foto: Keith Birmingham/Pasadena Star-News/AP/dpa

Basketball-Nationalspieler Maximilian Kleber und die Dallas Mavericks haben den vorzeitigen Einzug in das Halbfinale der Western Conference in der nordamerikanischen Profiliga verpasst. In Spiel sechs unterlagen die Texaner daheim den Los Angeles Clippers mit 97:104.

Somit konnte noch keine Heimmannschaft in dieser Best-of-Seven-Serie ein Spiel für sich entscheiden. Dies gab es in der Geschichte der NBA bislang noch nie.

Einen großen Anteil daran, dass die Clippers das Entscheidungsspiel in Los Angeles erzwingen konnten, hatte Kawhi Leonard. Der 29-Jährige kam vor 18.324 Zuschauern auf 45 Punkte und egalisierte damit seinen Playoff-Bestwert. Kleber blieb in etwas mehr als 21 Minuten ohne Punkte, und auch Leistungsträger Luka Doncic erwischte nicht seinen besten Tag bei Dallas. Er verwandelte nur zwei seiner neun Dreier und kam insgesamt auf 29 Punkte.

Kleber vergab im Schlussviertel beim 88:90 die Chance, die Mavericks in Führung zu bringen. Leonard legte auf der Gegenseite acht Punkte nacheinander nach und sorgte damit für ein komfortables Polster, das bis zum Schluss Bestand hatte.

Die Portland Trail Blazers und Basketball-Trainer Terry Stotts gehen ab sofort getrennte Wege. Das gab der NBA-Club nur einen Tag nach dem Playoff-Aus gegen die Denver Nuggets bekannt. Präsident Neil Olshey sagte nach der einvernehmlichen Trennung: «Es war eine schwierige Entscheidung, sowohl auf persönlicher als auch auf professioneller Ebene. Aber es ist im besten Interesse des Clubs, nun in eine andere Richtung zu gehen.»

Stotts verlässt die Trail Blazers als zweitbester Coach der Vereinsgeschichte, schied aber in den vergangenen fünf Jahren vier Mal in der ersten Playoff-Runde aus. In seiner neunjährigen Amtszeit zog er acht Mal nacheinander in die Endrunde ein und gewann insgesamt 402 Spiele.

Nach Informationen des US-Senders ESPN gibt es eine Reihe potenzieller Nachfolge-Kandidaten. Unter anderen werden Chauncey Billups, Jeff Van Gundy, Mike D'Antoni und Juwan Howard Chancen auf den Posten eingeräumt.

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