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Toter Basketball-Superstar

Kobe Bryant postum in Hall of Fame aufgenommen

Springfield (dpa) - Der tödlich verunglückte Basketball-Superstar Kobe Bryant ist postum in die Hall of Fame des Basketballs aufgenommen worden.

dpa

Der tödlich verunglückte Basketball-Superstar Kobe Bryant (l), hier verteidigt er den Ball gegen Shane Battier (r) von Miami Heat bei einem Spiel 2012, wurde postum in die Hall of Fame des Basketballs aufgenommen. Foto: Rhona Wise

Seine Frau Vanessa Bryant sprach bei der Ehrung in Springfield im US-Staat Massachusetts anstelle ihres Mannes - und fand sehr emotionale Worte. «Ich bin mir sicher, dass er jetzt im Himmel lacht, weil ich ihn in der Öffentlichkeit loben werde», sagte sie. «Es wird nie jemanden wie Kobe geben. Kobe war ein Unikat. Er war etwas Besonderes. Er war bescheiden - abseits des Platzes - aber größer als das Leben.»

Vanessa Bryant trug ein lilafarbenes Kleid, das zur traditionellen Farbe der Los Angeles Lakers passte. Kobe Bryant hatte mit den Lakers fünf Mal die Meisterschaft in der NBA gewonnen. Im Januar 2020 war er mit acht weiteren Menschen - darunter eine seiner Töchter - bei einem Hubschrauber-Absturz ums Leben gekommen.

Vanessa Bryant war bei der Ehrung zusammen mit einer anderen Basketball-Legende auf der Bühne: Michael Jordan. Jordan und Bryant hatten eine enge und über Jahre hinweg gewachsene Verbindung. Auf der Trauerfeier von Bryant hatte Jordan eine Rede gehalten und darin gesagt: «Als ich ihn kennenlernte, wollte ich der beste große Bruder für ihn sein, der ich sein konnte.»

Vanessa Bryant beendete ihre Rede mit direkten Worten an ihren verstorbenen Mann: «Du hast es geschafft. Du bist jetzt in der Hall of Fame. Du bist ein echter Champ. Du bist nicht nur ein M.V.P. Du bist ein Allzeit-Großer. Ich bin so stolz auf dich. Ich liebe dich für immer und ewig, Kobe Bean Bryant.» Dann ging sie mit zwei Töchtern an den Händen von der Bühne.

Ursprünglich hätte die Aufnahme Bryants in die Hall of Fame bereits im Vorjahr erfolgen sollen, doch aufgrund der Corona-Pandemie wurde der Akt verschoben.

© dpa-infocom, dpa:210516-99-614709/2

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