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Formel 1

Darüber wird auch noch gesprochen im Fahrerlager von Monza

Monza (dpa)

Sebastian Vettel unternimmt einen Kurztrip nach Island. George Russell redet über seine Zukunft bei Mercedes. Nicht nur das WM-Duell sorgt für Aufmerksamkeit in Monza.

Von dpa

Auf den Spuren von James Bond in Monza: Sebastian Vettel in seinem Aston-Martin. Foto: Hasan Bratic/dpa

Nur drei Punkte Vorsprung hat WM-Herausforderer Max Verstappen von Red Bull an der Spitze des Klassements vor Titelverteidiger Lewis Hamilton im Mercedes. Spannung beim Großen Preis von Italien ist also garantiert in der Formel 1.

Der aktuelle Blick auf das packende WM-Duell ist aber nicht das einzige Thema im Fahrerlager im Königlichen Park von Monza.

HAMILTONS HERAUSFORDERER IM EIGENEN STALL

George Russell kommt nicht als Staffage zu Mercedes im kommenden Jahr. «Auf Augenhöhe» will der 23 Jahre alte Brite seinem hochdekorierten Teamkollegen Lewis Hamilton ab kommender Saison entgegentreten. Mercedes sei in dieser Hinsicht immer respektvoll vorgegangen und habe beiden Fahrern die besten Möglichkeiten gegeben, betonte Russell, der nach diesem Jahr von Mercedes-Partner Williams zu den Silberpfeilen aufsteigen und Valtteri Bottas ablösen wird.

«Natürlich glaube ich an mich selbst und habe hohe Ambitionen, aber ich weiß auch, wie schwer es werden wird», sagte Russell. «Frisches Blut in unserem Team wird großartig sein», sagte Hamilton. «Ich bin der Oldie hier», betonte der 36 Jahre alte siebenmalige Weltmeister.

007 LÄSST GRÜẞEN

Die Lizenz zum Siegen gibt es dafür nicht, aber Aston Martin schickt seine Formel-1-Autos mit einem speziellen Gruß an James Bond in den Großen Preis von Italien. Die Wagen von Vierfach-Weltmeister Sebastian Vettel und dessen Teamkollegen Lance Stroll sind mit dem berühmten 007-Logo an den Cockpitseiten verziert. Auf der Front des Motorhomes prangt der Code für den Super-Agenten der Majestät ebenfalls. Alles für «No Time To Die» - den 25. Bond-Film, der Ende des Monats Premiere feiern wird.

KEINE DREI RENNEN IN DREI WOCHEN

Es ist der Vollstress für die Teams. Spa-Francorchamps, Zandvoort, Monza - drei Rennen an drei Wochenenden nacheinander. Im November soll es den nächsten sogenannten Triple-Header geben, dann in Übersee. Aber bitte nicht mehr im kommenden Jahr, flehen die gestressten Teams. «Um die Belastung für unsere Leute zu verringern», sei ein Kurswechsel nötig, erklärt McLarens deutscher Teamchef Andreas Seidl. Das Ziel müssten so wenige «Triple-Headers» wie möglich sein, betonte Günther Steiner vom amerikanischen Haas-Team. Jeder wisse, wie anstrengend diese seien.

VETTEL UND DAS KLIMA

Für den Klimaschutz nahm Sebastian Vettel zwischen den Rennen in den Niederlanden und Italien auch einen Umweg mit dem Flieger nach Island in Kauf. Er habe unbedingt dabei sein wollen, sagte der 34 Jahre alte gebürtige Heppenheimer und sprach von der Eröffnung einer CO2-Filter-Anlage. «Wir brauchen solche Lösungen», betonte Vettel, der sich seit einiger Zeit ungeachtet seines Berufs als Formel-1-Pilot für eine klimaneutrale Zukunft und nachhaltigen Umweltschutz einsetzt.

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