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DFB-Pokal

6:0 beim BFC Dynamo: Stuttgart souverän eine Runde weiter

Berlin (dpa)

Klare Sache für den VfB Stuttgart: Trotz zahlreicher fehlender Profis spielten die Schwaben ihr Pensum beim BFC Dynamo souverän herunter und ließen zu keinem Zeitpunkt Hoffnung auf eine Überraschung aufkommen.

Von Thomas Flehmer, dpa

Stuttgarts Hamadi Al Ghaddioui (l) trifft gegen Dynamos Torwart Dmitri Stajila (r) zur Gästeführung. Foto: Andreas Gora/dpa

Die Rumpfmannschaft des VfB Stuttgart hat die Hürde BFC Dynamo in der ersten Runde des DFB-Pokals ohne Mühe genommen.

Der stark ersatzgeschwächte Fußball-Bundesligist bezwang den Regionalligisten BFC Dynamo mit 6:0 (2:0). Vor 3800 Zuschauern im Berliner Sportforum Hohenschönhausen erzielten Hamadi Al Ghaddioui (26. Minute), Borna Sosa (45.), Konstantinos Mavropanos (53.), Mateo Klimowicz (68.), Mohamed Sankoh (82.) und Darko Churlinov (88.) die Treffer für die favorisierten Schwaben.

Trainer Pellegrino Matarazzo musste gleich auf elf Profis verzichten, darunter Torjäger Sasa Kalajdzic sowie Schlüsselspieler wie Orel Mangala, Silas Katompa Mvumpa und Kapitän Wataru Endo. Im Tor gab der Trainer Fabian Bredlow den Vorzug vor Florian Müller, der nach seiner Olympia-Teilnahme erst zu Wochenbeginn ins Mannschaftstraining eingestiegen war. Beim Regionalligisten BFC Dynamo vertraute Trainer Christian Benbennek auf Christian Beck, der vor der Saison vom Drittligisten 1. FC Magdeburg zum aktuellen Tabellenführer der Nordost-Staffel gewechselt war.

Nach einer zerfahrenen Anfangsphase brachte der Führungstreffer durch Kalajdzic-Ersatz Al Ghaddioui mehr Sicherheit in das Spiel des Favoriten. Der sehr agile Kapitän Sosa hatte eine schöne Flanke auf den Kopf des 30 Jahre alten Angreifers platziert, der keine Schwierigkeiten hatte, den Ball hinter Dynamo-Schlussmann Dmitri Stajila unterzubringen.

Der BFC Dynamo mühte sich, vor das Stuttgarter Tor zu kommen, doch die Gästeabwehr stand sicher und ließ keine Möglichkeiten zu. So bedeutete der trockene Volley-Abschluss von Sosa kurz vor dem Halbzeitpfiff schon eine Vorentscheidung. Sieben Minuten nach dem Seitenwechsel zerstörte dann das 3:0 durch Mavropanos nach einer Ecke die Hoffnung der Berliner auf eine Überraschung. Nach einer Tändelei von Philip Schluz vor dem eigenen Strafraum hatte Klimwocz keine Mühe, das Ergebnis zu erhöhen.

Die nie aufsteckenden Berliner verzeichneten in der 70. Minute immerhin einen Lattentreffer durch Andor Bolyki, den Nachschuss setzte Beck dann neben das Tor. Beck scheiterte vier Minuten später zudem mit einem Schlenzer an Bredlow. Die weiteren Tore erzielten auf der anderen Seite die eingewechselten Sankoh und Darko Churlinov.

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