1. www.dzonline.de
  2. >
  3. Sport
  4. >
  5. Lokalsport
  6. >
  7. „Wollen unsere Mitglieder mitnehmen“

  8. >

DJK und TV werden sich Votum für den Fusionsprozess holen

„Wollen unsere Mitglieder mitnehmen“

Dülmen

Anfang September werden die DJK und der TV Dülmen zur Mitgliederversammlung einladen. Ein Punkt der Tagesordnung: Der Fusionsprozess der beiden Vereine soll eingeleitet werden. Die Mitglieder sollen mit dem Votum den Weg ebnen.

Von Patrick Hülsheger

Die Vorstände (v.l.) Frank Klapper (DJK), Claudia Hypki, Cati Ramberg (beide TV) und Markus Stevermüer (DJK) wollen nun ein Mitgliedervotum, ob der Fusionsprozess eingeleitet werden soll. Foto: Hülsheger

Anfang September werden die DJK Dülmen und der TV Dülmen ihre Mitglieder zur Versammlung einladen. Ein Punkt auf der Tagesordnung: Der Fusionsprozess der beiden Vereine soll eingeleitet werden. „Wir wollen ein Votum, sollen wir weitermachen oder nicht. Es ist kein Fusions-Beschluss“, erklärt Frank Klapper, Vorsitzender der DJK Dülmen.

Nach der ersten Information der Mitglieder über die Gespräche der beiden Vereine, seien die Reaktionen zumeist offen und positiv gewesen. „Es gab ein paar Mahner, aber richtig negativ waren die Reaktionen nicht. Uns sind auch schon Punkte genannt worden, die den Mitgliedern wichtig sind“, sagt Klapper. Bis zu den Mitgliederversammlungen soll es noch Info-Veranstaltungen für die Mitglieder geben, Start ist am Samstag 21. August. Mit einem positiven Votum aus beiden Vereinen sollen die Gespräche über die Fusion dann intensiviert werden. „Wir haben uns keinen Zeitrahmen gesetzt, aber ich halte ein bis zwei Jahre für realistisch. Da brauchen wir aber auch Unterstützung aus den Abteilungen.“

Denn über die neue Struktur des Vereins oder die Beitragsordnung habe man grobe Ideen, diese müssen aber weiter ausgearbeitet werden. Da ginge es dann auch um den neuen Vereinsnamen. DJK TV Dülmen sei eine Möglichkeit. „Aber auch da sind wir offen für Vorschläge, so Claudia Hypki, Vorsitzende des TV Dülmen.

"Immer mehr positive Dinge gesehen"

Die Vorstände haben in den bisherigen Gesprächen „immer mehr positive Dinge gesehen“, berichtet Hypki. So würden sich die beiden Vereine sportlich nur an wenigen Stellen überschneiden. Für die Sportler selber würde sich wenig ändern. Allerdings würden, bis auf Schwimmen und Leichtathletik, alle gängigen Sportarten abgedeckt. „Es würde ein Verein für alle, für die ganze Familie“, so Hypki. Gerade auch Jugendliche, die öfter mal die Sportart wechseln, könnten dann im Verein gehalten werden.

Ein weiterer Vorteil sei eine gemeinsame Geschäftsstelle mit Vollzeitkräften. „Für die teilweise komplizierten Anträge bei Förderungen haben wir aktuell nicht die Man-Power. Mit Angestellten, die sich da auskennen, kann man da sicher noch einiges abschöpfen“, zeigt Markus Stevermüer, zweiter Vorsitzender der DJK einen Vorteil auf. Man könne professionellere Strukturen schaffen.

Mit einer Fusion würde man zudem agieren und auf die Herausforderungen der nächsten Jahre eine Antwort haben. „Denn alleine auf Tradition kann man sich nicht verlassen“, so Kapper.

Startseite