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Tischtennis-Landesligisten Jugend 70 Merfeld beim TTV Metelen

„Wollen gerne oben mitspielen“

Merfeld

Die Saison startet für den Tischtennis-Landesligisten Jugend 70 Merfeld beim TTV Metelen. Schon im Vorjahr fand hier der erste Spieltag statt. Diesmal gibt es aber andere Vorzeichen.

Von Marco Steinbrenner

Beim TTV Metelen startet die Landesliga-Mannschaft von Jugend 70 Merfeld in die neue Saison.
Foto: Steinbrenner

An den 29. August 2020 kann sich Raphael Schwaag noch ganz genau erinnern. Der Spitzenspieler des Tischtennis-Landesligisten Jugend 70 Merfeld führte seine Mannschaft in der ersten Saisonpartie der vergangenen, nach nur vier Begegnungen abgebrochenen, Saison beim TTV Metelen an. Am Ende stand gegen den damaligen Verbandsliga-Absteiger eine 5:7-Niederlage. Gut ein Jahr später, am Samstag um 18.30 Uhr, treffen die beiden Teams erneut aufeinander. Wieder geht es in Metelen um Punkte und wieder wird mit diesem Aufeinandertreffen eine neue Spielzeit eingeläutet.

Allerdings sehen die Vorzeichen aus Sicht der Gäste ein wenig anders, vermutlich sogar besser, aus. Mit Chris Andersen (DJK Germania Lenkerbeck) und Ousama Ahmad (TV Borken) stehen zwei neue Akteure im sechsköpfigen Kader (DZ berichtete). Durch den an Position zwei spielenden Andersen rutscht Frank Verbeet in das mittlere und Damian Kleinert in das untere Paarkreuz. „Chris hat in der Corona-Zeit durch gutes Training noch einmal ordentlich an Spielstärke zugelegt“, freute sich Schwaag, der Ahmad auf einem ähnlichen Niveau wie die zukünftig in der Reserve spielenden Mathias Hemmer sowie Hannes Böhnlein einschätzt. „Insgesamt haben wir uns aber verstärkt.“

Nach der langen Corona-Pause, das letzte Pflichtspiel bestritt das Schwaag-Team am 24. Oktober 2020, begann die Vorbereitung erst vor rund vier Wochen. Lediglich Chris Andersen ist aufgrund seines Statuses, Mitglied im Kader des Westdeutschen Tischtennis-Verbandes (WTTV) zu sein, von einer ungewollten Auszeit verschont geblieben und konnte durchtrainieren. „Wir sind seit knapp einem Monat wieder im Rhythmus und treffen uns zweimal pro Woche“, verrät Raphael Schwaag, der sich mit seinem Teamkollegen wieder auf das alte Spielsystem mit drei Anfangsdoppeln, maximal zwölf Einzeln und einem möglichen Schlussdoppel einstellen muss. In den vier Matches der abgebrochenen Spielzeit wurde Pandemie bedingt auf das Doppel verzichtet und stattdessen, unabhängig vom Spielstand, immer alle zwölf Einzel ausgetragen. Verstärktes Doppeltraining stand deshalb auf dem Programm, um mit den beiden Neuzugängen die passenden drei Kombinationen zu finden.

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