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Durchwachsene Vorbereitung für DJK Dülmen

„Wir haben noch Luft nach oben“

Dülmen

Eine durchwachsene Vorbereitung mit vielen Verletzten und Urlaubern haben die A-Liga-Fußballer der DJK Dülmen bislang erlebt. Aber das Team ist zusammengeblieben und daher geht das Trainerteam zuversichtlich in die Saison.

Von Jürgen Primus

Viktor Konstanz (l.) und die DJK Dülmen wollen sich in diesem Jahr voll reinhängen, damit die Rot-Weißen nichts mit dem Abstieg zu tun haben werden.  Foto: mast

Eine durchwachsene Vorbereitung haben die Kreisliga-A-Fußballer der DJK Dülmen gehabt. Frühzeitig waren die Rot-Weißen bereits Mitte Juni nach der langen Corona-Zwangspause wieder locker ins Training eingestiegen. Testspiele gegen Reken III (3:2) und Südkirchen (5:0) wurden gewonnen. Beim TuS Sythen unterlag die Elf von Trainer Marco Habicht mit 2:3, und gegen die SG Coesfeld 06 gab es jüngst ein 2:2.

Auch wenn Ergebnisse in der Vorbereitung zweitrangig sind: „Da ist noch Luft nach oben“, sagt Dennis Schulte aus dem Trainerteam der DJK Dülmen. „Das liegt aber auch daran, dass wir aufgrund von Verletzungen und Urlaub aktuell immer nur zehn bis zwölf Spieler beim Training haben.

Mehr Kicker bei Spielen als beim Training

Komischerweise sind bei den Spielen dann immer mehr Spieler anwesend.“ Der Kader der Rot-Weißen umfasst rund 25 Kicker. Denn Abgänge hatte die Elf von Marco Habicht nicht zu verzeichnen. Dafür sind einige Spieler neu dazugekommen. „Das ist natürlich super, dass alle zusammengeblieben sind. Die Mannschaft kennt sich, so kann sich was entwickeln.“

Die lange Pause von mehr als acht Monaten habe man allen Kickern mehr oder weniger angemerkt. Dennis Schulte: „Aufgrund mangelnder Fitness hat sich der ein oder andere auch schneller verletzt. Man hat gesehen, dass einige weniger gemacht haben. Aber ich halte das auch für völlig normal.“

Tempo wird jetzt angezogen

Jetzt sei aber noch drei Wochen Zeit, „um das Tempo weiter anzuziehen. Dann sollte alles passen.“ Ein Saisonziel sei sowohl nicht nach innen als nach außen verkündet worden. „Wir wollen möglichst rasch Punkte sammeln, um uns Richtung einstelligen Tabellenplatz zu bewegen.“ Das werde zu Beginn aber gar nicht so leicht.

Dennis Schulte: „Darfeld und Seppenrade zähle ich zu den Top-Teams der Liga. Bei Osterwick muss man schauen, was dort passiert ist.“ Auf das Trio trifft die DJK Dülmen gleich in den ersten Spielen nach dem Saisonauftakt. „Aber das Allerwichtigste ist sowieso, dass wir endlich mal wieder eine Saison auch zu Ende spielen können.“ Insgesamt sei die Liga für Schulte sehr ausgeglichen. „Die Mannschaften sind ja alle bekannt, weil es keine Auf- und Absteiger gab. Ich rechne nach dem Top-Trio mit gleichstarken Teams.“

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