BSG steigt wieder in Schwimmausbildung im düb ein

Strahlende Kinderaugen

Dülmen. Die Behindertensportgemeinschaft (BSG) Dülmen hat die Schwimmausbildung wieder aufgenommen - und so beim Nachwuchs strahlende Kinderaugen produziert. Die Jungen und Mädchen haben die Becken im düb ganz für sich alleine.

Jürgen Primus

Strahlende Kinderaugen: Als der Schwimmnachwuchs jetzt wieder ins düb konnte, freuten sich die Jungen und Mädchen ganz besonders. Foto: privat

Als sich jetzt die Möglichkeit für die Behindertensportgemeinschaft (BSG) Dülmen ergab, wieder in die Schwimmausbildung einzusteigen, zögerte BSG-Geschäftsführer Holger Schmidt nicht lange. „Das waren wir unseren Mitgliedern, die uns in der ganzen Pandemie und der langen Phase des Lockdowns die Treue gehalten haben, doch auch schuldig.“

Bei einer Inzidenz von unter 100 darf laut Coronaschutzverordnung NRW die Schwimmausbildung für Nichtschwimmer und für Kinder, die zwar das Seepferdchen haben, aber noch nicht sicher schwimmen können, angeboten werden. „Ich muss da auch mal eine Lanze für das düb brechen: Die haben das einfach super organisiert“, so Schmidt weiter.

Und so können jetzt vier Gruppen mit jeweils bis zu fünf Kindern, bei der BSG mit und ohne Handicap gemeinsam, im düb das Schwimmen lernen. „Und wenn man die strahlenden Augen der Jungen und Mädchen sowie die glücklichen Eltern nach der langen Phase des Lockdowns gesehen hat, ist das einfach unglaublich schön.“

Die beiden anderen schwimmsporttreibenden Vereine in Dülmen, Wasserfreunde und DLRG, seien noch nicht wieder in die Ausbildung eingestiegen, berichtet Schmidt. „So haben wir derzeit das riesige Bad ganz für uns alleine. Ganz ehrlich: Das ist schon unheimlich, aber auch einfach schön, wieder überhaupt Schwimmausbildung anbieten zu können“, freut sich Holger Schmidt über ein Stück mehr an Normalität, der sich bei der Stadt Dülmen und dem düb für das gute Konzept bedankt.

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