Josefa Schepp will in diesem Jahr richtig angreifen

Mit dem Speer nach Nairobi

Dülmen. Josefa Schepp hat ihre Rückenprobleme überwunden, ist athletischer geworden und hat für die kommende Leichtathletik-Saison große Ziele. Die Speerwerferin (18) will zur Deutschen-, zur Europa- und zur Junioren-Weltmeisterschaft.

Jürgen Primus

Josefa Schepp hat ihre Technik beim Speerwurf umgestellt und hat ihre Rückenbeschwerden in den Griff bekommen.Die 18-Jährige will in diesem Jahr richtig angreifen. Foto: privat

Fast drei Jahre lang hat sich Speerwerferin Josefa Schepp immer wieder mit Rückenschmerzen geplagt. Aktuell ist die 18-Jährige, die aus Buldern stammt und seit gut einem Jahr für den Sportverein Bayer Leverkusen startet, jedoch seit rund sechs Wochen beschwerdefrei. Und daher kann die Leichtathletin derzeit auch ihren Lehrgang mit dem Bundeskader (Nachwuchskader I U18/U20) im Sportlerzentrum Kienbaum genießen. Schepp gibt sich kämpferisch: „Dieses Jahr will ich angreifen.“ Denn die vergangene Saison verlief eher nicht so gut für die ehemalige Athletin der TSG Dülmen. „Ich hatte kein Gefühl für den Speer.“

Die Rückenschmerzen bei Schepp resultierten aus einem Technik-Fehler. Sie hat daher am Wurfablauf gefeilt und viel an der Rumpfkraft, also an der Muskulatur an Bauch und Rücken, gearbeitet. „Entsprechende Übungen habe ich von einem Physiotherapeut aus Mannheim bekommen.“

Josefa Schepp hat sich einige Ziele gesetzt für die kommende Saison. Bei der Deutschen U20-Meisterschaft Ende Juli in Rostock peilt sie einen Podestplatz an. In diesem Jahr stehe auch noch die Jugend-Europameisterschaft in Tallin sowie die Jugend-Weltmeisterschaft in Nairobi an. Für Tallin werden als Qualifikationsweite 49, für Nairobi 51 Meter gefordert. „Das kann ich schaffen.“ Und da die junge Frau noch keine Wettkampferfahrung im Ausland hat, „wäre das schon eine coole Sache. Da will ich hin.“

(Den kompletten Bericht lesen Sie in der Donnerstags-Printausgabe der Dülmener Zeitung sowie im E-Paper.)

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