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TV-Damen trotz Verletztenmisere gut in Volleyball-Landesliga gestartet

Krachende Aufschläge

Dülmen

Mit krachenden Aufschlägen und auch sonst sehr guten Ballwechseln haben die Landesliga-Volleyballerinnen des TV Dülmen um Rieke Reckmann (Foto) gegen Ibbenbüren und Aasee III gepunktet und sich auf Platz drei in der Tabelle festgesetzt.

Rieke Reckmann sorgte mit ihren Sprungaufschlägen für etliche Punkte. Foto: privat

Die Volleyballdamen des TV Dülmen traten gleich zu zwei Spielen in der Landesliga 7 an: Der TVD siegte mit einer Nasenlänge gegen SV Blauweiß Aasee III in der Verlängerung mit 3:2 (24:26; 25:15; 18:25; 25:10; 15:12) und fegte über die „rote Laterne“ VSG Ibbenbüren mit einem 3:0 (25:12; 25:9; 25:11) hinweg.

Solider Tabellenplatz

Nach mittlerweile vier Spielen in der neuen Saison hält der TV einen soliden dritten Tabellenplatz mit Anschluss an die Spitzenreiter SG Sendenhorst-Westbevern und die SG Coesfeld.

Der Saisonstart stand für den Dülmener Kader unter einem schlechten Stern. „Wir haben zwei lädierte Kreuzbänder, einen Meniskus und zwei Knöchel auf der Verletztenliste“, sorgt sich das Trainergespann Markus Mohr und Ulrich Marx „vor dem Hintergrund sind Erkältungen jedweder Art Lappalien. Glücklicherweise spielt unsere Hobby-Mannschaft diese Saison nicht im Ligabetrieb, so dass sich die ein oder andere erfahrene Dame bereit erklärt hat, auszuhelfen. Diese Unterstützung ist pures Gold wert, denn deren Spielübersicht, Durchschlagsstärke und einfach deren Spielruhe sind nicht zu übertreffen.“

Zum Spieltag hatte der TV ein schweres Spiel vor der Brust. Der neue Modus im Spielplan beschert der Heimmannschaft einen Doppelspieltag. Erstmalig ging Aasee III über die volle Distanz und absolvierte glücklos zehn Sätze in Folge. So trafen die TV-Damen auf abgekämpfte Blauweiße.

Respekt für Aasee

„Unser Respekt geht an Aasee“, lobt Kapitänin Pia ten Winkel den Gegner, „trotz eines Kaders von zwölf Spielerinnen ist es eine Leistung, zehn Sätze zu spielen und keine Konditionsschwächen zu zeigen. Vergessen wir mal die letzten zwei Fehlannahmen im letzten Satz. BW hat sehr gut gekämpft und wir hatten unsere liebe Mühe, dagegen zu halten.“  Mit Blick auf die vier erkälteten Spielerinnen beim TVD „hätte das Spiel auch weggehen können. So sind wir glücklich über die zwei Punkte, die uns helfen.“

Im verlegten Spiel vom ersten Spieltag reiste Ibbenbüren mit reduziertem Kader nach Dülmen und musste zudem noch vier Jugendspieler integrieren. Die VSG hat sich gut verkauft und hat zumindest Spielerfahrung gesammelt, konnte aber nicht mit der brachialen Gewalt der Dülmener Sprungaufschläge mithalten. „Heute waren die Aufschläge von Hannah Marx und Rieke Reckmann, aber auch von Kim Meister das Zünglein an der Waage“, resümierte Mohr.

„Ich bin heilfroh, auch mal solch einen Gegner zu haben, wo der Spielausgang recht klar ist und wir uns auf unsere Spielzüge konzentrieren können, ohne dass etwas anbrennt. Wenn Ibbenbüren Verstärkung erhält oder sein Zusammenspiel verbessert werden sie wieder punkten.“

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