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DFB will Gefahren für den Kopf nicht bagatellisieren

Kopfballspiel bei Kindern eindämmen

Dülmen

Die jüngsten Kicker sollen möglichst auf Kopfbälle verzichten. Verboten wird das Kopfballspiel vom Verband nicht. Durch die neuen Spielformen mit Minitore und weniger Spieler wird es eh schon schwieriger, den Ball per Kopf zu spielen.

Nachwuchskicker scheuen zumeist instinktiv das Kopfballspiel. Durch die neuen Spielformen schwindet die Gefahr. Der Fußballverband DFB warnt vor einer Bagatellisierung.  Foto: firo Sportphoto Dülmen

Durch die Einführung der neuen Spielformen im Kinderfußball (DZ berichtete) werden aufgrund der deutlich reduzierten Spielerzahl sowie der Verwendung von Minitoren die Chance zum Kopfballspiel gemindert. Das ist auch gewollt. Denn: Der Fußballverband DFB will verhindern, dass Kinder Kopfball spielen und möglicherweise Schädigungen davontragen.

Ein Kopfball-Verbot wird aber nicht ausgesprochen. DFB-Vizepräsident Ronny Zimmermann sagt: „Ein Trainingsverbot ist der falsche Weg, denn im Wettbewerb oder auch beim Kick auf dem Bolzplatz wird dann doch geköpft. Der junge Fußballer oder die junge Fußballerin wendet möglicherweise eine falsche Technik an, die im schlimmsten Fall zu deutlich größeren Schädigungen führen kann.“

Für Björn Visarius, Junioren-Trainer bei der TSG Dülmen, stellt sich das Problem nicht in dem Maße: „Selbst auf den großen Toren gab es in einem 50-minütigen Spiel vielleicht zwei Kopfbälle beim E-Junioren-Spiel. Jetzt, auf den Mini-Toren, nimmt das noch weiter ab.“

Die kleinsten Kicker, die G-Junioren, bekämen den Ball eh nicht auf Kopfhöhe geschossen. „Das kann höchstens sein, dass bei einem Einwurf mal ein Kopfball gespielt wird.“

(Den kompletten Bericht lesen Sie in der Freitags-Printausgabe der Dülmener Zeitung sowie im E-Paper.)

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