Zahlen und Fakten der Frauen-Kreisliga

Kickerinnen bleiben sehr fair

Dülmen. Die Zahlen und Fakten aus der leider nur sehr kurzen und abgebrochenen Saison für die Kreisliga-Kickerinnen zeigen: Die Fußball-Frauen waren zumeist sehr fair. Nur 23 Gelbe und 1 Rote Karte wurden in den 55 Spielen gezeigt.

Jürgen Primus

Esther Testroet (r.) von GW Hausdülmen ist mit elf Treffern die beste Torschützin aus Dülmen. Hier ist sie im Zweikampf mit Johanna Eva Frintrup von TSG Dülmen. Foto: mast

Fairness: Mit GW Hausdülmen, SG Heek/Oldenburg und der TSG Dülmen behielten gleich drei Teams in ihren jeweils acht Spielen eine weiße Weste. Der Strafenquotient: Null. Im vergangenen Jahr führten die Hausdülmenerinnen diese Tabelle auch an. Zum Vergleich: Am Ende der Fairness-Tabelle rangieren Fort. Gronau II mit vier Gelben (Quotient 0,5), ASC Schöppingen fünf Gelben (0,62) und Turo Darfeld II mit sechs Gelben Karten in nur sieben Spielen (0,85).

Kartenspiele: Nur 23 Gelbe, keine Gelb-Rote und nur eine Rote Karte für den ASV Ellewick verzeichnete Staffelleiterin Brigitte Komsthöft. Das sind gerade mal 0,42 Gelbe Karten pro Spiel. Demnach ging es am zweiten Spieltag in der Partie zwischen Ottenstein und Darfeld II schon hoch her. Da zeigte Schiedsrichter Markus Leveling insgesamt drei Mal den Gelben Karton. Saisonrekord. Übrigens alle Karten waren für die Darfelderinnen. Insgesamt waren die Damen aber sehr fair.

Die Besonderheit: Die TSG Dülmen kann sich freuen: Trotz null Punkten, der löchrigsten Abwehr und dem harmlosesten Sturm wird die Klasse gehalten. Corona sei Dank. Aber der Aufsteiger hat erste Erfahrungen in der höheren Spielklasse sammeln können und wird sich entsprechend weiterentwickeln und freut sich so auf die neue Saison.

(Weitere Zahlen und Fakten zur Kreisliga-Saison der Fußball-Frauen lesen Sie in der Freitags-Printausgabe der Dülmener Zeitung sowie im E-Paper.)

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