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Jörg, Sandra und Andre Czipull genießen Besuch beim Zweitligisten Fortuna Düsseldorf

Kappen vom Vize-Weltmeister

Dülmen

Die vorletzte Station der DZ-Sommeraktion war ein Trainingsbesuch bei Fortuna Düsseldorf. Gewinner Jörg Czipull und seine beiden Begleiter trafen dabei Spieler, Trainer und Düsseldorfs Sportvorstand Klaus Allofs zum lockeren Plausch.

Von Jürgen Primus

Jörg, Andre und Sandra Czipull (v.l.) besuchten bei der DZ-Sommeraktion Fortuna Düsseldorf. Foto: Primus

Klaus Allofs, Sportvorstand von Fortuna Düsseldorf, kommt zielstrebig auf Sandra Czipull (45), ihren Mann und DZ-Gewinner Jörg (50) und dessen Bruder Andre (48) zu. Der Vizeweltmeister lässt die Journalisten von Bild, Sky, Express sowie Rheinische Post zunächst stehen. „Ah, da sind ja die Gewinner aus Dülmen“, begrüßt der Vize-Weltmeister von 1986 sowie Torschützenkönig und Europameister von 1980 die DZ-Gewinner, die in der fünften Runde der DZ-Sommeraktion einen Besuch beim Fußball-Zweitligisten gewonnen haben.

Das Wetter ist perfekt, die Sonne scheint. „Damit Sie nicht so blinzeln müssen, habe ich ein paar Kappen mitgebracht“, so Allofs. „So können Sie auch in Dülmen für uns Werbung machen“, sagt lächelnd Allofs, der auch die Dülmener Zeitung für die tolle Aktion lobt. Jörg Czipull freut sich: „Der ist ja total nett und ganz locker drauf.“

Lockerer Plausch mit dem Trainer

Aufmerksam verfolgen die Dülmener das fast zweistündige Training. Jörg Czipull, selber vier Jahre Jugendtrainer bei der TSG Dülmen, hat nach der für die 17 Spieler und drei Torhüter schweißtreibenden Einheit Fragen an Cheftrainer Daniel Thioune, der sich gerne und viel Zeit für die Dülmener nimmt. „Wir haben heute Wert auf die Abwehrarbeit gelegt. Daher habe ich eine Spielform gewählt, wo es mehr Angreifer als Verteidiger gab“, erklärt Thioune eine Übung, wo ein Spieler immer zwischen zwei Spielfeldern wechseln muss.

Beim Abschlussspiel habe er wieder Gleichstand bei der Spieleranzahl haben wollen. Die Düsseldorfer, die mit zwei Siegen und einem Pokalerfolg in die Saison gestartet sind, haben ein schweres Auswärtsspiel am Freitagabend in Sandhausen vor der Brust. „Wir haben verschiedene Defensivformationen einstudiert. Ich muss gleich mit dem Videoanalyse-Team entscheiden, wie wir dort spielen wollen“, gibt der Fortunen-Trainer einen Einblick in die Spielvorbereitung und plaudert locker, dass er auch Freunde bei Preußen Münster hat. „Das darf in meiner Heimatstadt Osnabrück aber niemand wissen“, schmunzelt Daniel Thioune.

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