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TT-Landesliga: Jugend 70 Merfeld spielt am Samstagabend in Rheine

Frank Verbeet übt Eigenkritik

Merfeld

In der TT-Landesliga stehen die Herren um Frank Verbeet in Rheine vor einer schweren Aufgabe. Nach zuletzt durchwachsenen Spielen hinterfragt Kapitän Verbeet auch seine eigenen Leistungen und übt Eigenkritik.

Von Marco Steinbrenner

Frank Verbeet, Kapitän von Jugend 70 Merfeld, hinterfragt vor dem Spiel am Samstag in Rheine auch seine eigenen Leistungen kritisch. Foto: Marco Steinbrenner

Merfeld. Nach dem 9:7-Auswärtssieg zum Saisonstart beim aktuellen Tabellenletzten TuS Hiltrup II und dem 8:8-Unentschieden (nach 8:6-Führung) am vergangenen Samstag gegen den Drittplatzierten TB Burgsteinfurt II steht für die Tischtennis-Herren von Jugend 70 Merfeld auch am dritten Spieltag der Landesliga Gruppe zwei eine schwere Partie auf dem Programm.

Am Samstag um 17.30 Uhr gastiert das Sextett von Mannschaftskapitän Frank Verbeet bei der DJK TTR Rheine. Obwohl die Gastgeber noch auf den ersten Punktgewinn warten und die beiden Spiele in der Fremde gegen den TB Burgsteinfurt II (3:9) und die Warendorfer SU (6:9) verloren, erwartet der Jugend 70-Spielführer eine „50:50-Partie. Vieles hängt davon ab, in welcher Aufstellung Rheine das erste Heimspiel der noch jungen Spielzeit bestreiten wird.“

Bislang fehlte sowohl der sehr starke Spitzenspieler Linus Ripploh als auch die etatmäßige Nummer drei Stefan Heitkamp jeweils einmal. „Sollten wir auf einen Gegner in Bestbesetzung treffen, erwartet uns eine sehr sportliche Aufgabe“, sagt Verbeet. „Wenn allerdings Ripploh nicht zur Verfügung stünde, hätten wir eine gute Siegchance.“

Der Vizemeister der Saison 2022/23 wird am Sonnabend zum ersten Mal in der Hinrunde komplett antreten können. Hinter Raphael Schwaag, Frank Verbeet, dem im Einzel noch ungeschlagenen Joachim Frintrup, Damian Kleinert und Mathias Hemmer kommt Raik Hennicke zum Einsatz. Merfelds Nummer sechs hatte zuvor zweimal aus privaten Gründen gefehlt.

Nach dem auf der Zielgeraden gegen die Burgsteinfurter Reserve noch aus der Hand gegebenen Sieg hatte Verbeet sehr schnell einen Grund gefunden, was sich in Rheine ändern muss, um wieder in die Erfolgsspur zu gelangen. „Wir müssen uns im oberen Paarkreuz steigern und brauchen aus den vier Einzeln mindestens zwei Punkte.“

Das zweite Merfelder Brett meint indirekt damit auch seine Person, denn zuletzt blieb er ohne Punktgewinn. „Außerdem muss unsere gesamte Mannschaftsleistung noch geschlossener werden. Das bedeutet im Klartext: Anknüpfen an die Vorstellung aus der Hiltrup-Begegnung.“

Das Ziel der Gäste in Rheine ist klar: „Wir wollen natürlich zwei Punkte mit nach Hause nehmen, um uns weiterhin in der oberen Tabellenhälfte festzusetzen.“

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