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COE-Cup: 7:0 zum Turnier-Auftakt / Flügel und Benterbusch verletzen sich

Der TSG fehlte das Feuer

Dülmen

Beim Turnier in Coesfeld brauchten die Landesliga-Kicker eine Halbzeit Anlauf. Am Ende feierten Alexander Kock  und Co. einen ungefährdeten 7:0-Auftakt-Sieg. Pech: Mit Oliver Flügel und Philipp Benterbusch verletzten sich zwei Spieler.

Von Jürgen Primus

 Dülmens Oliver Flügel (links) und Philip Benterbusch sitzen beim COE-Cup verletzt auf der Bank Foto: Marco Steinbrenner

Die Landesliga-Fußballer haben den 7:0-Auftaktsieg beim COE-Cup gegen Schwarz-Weiß Holtwick teuer bezahlt. Denn mit Oliver Flügel und Philipp Benterbusch schieden gleich zwei Spieler verletzt aus.

„Bei Benti bin ich mir sicher, dass es nicht so lange dauern wird. Er hat wohl eine Zerrung. Aber bei Olli sah es nicht so gut aus. Er hat sich das Knie verdreht. Ich will da noch nichts beschreien, aber das könnte eine schwerere Verletzung sein“, sagt TSG-Trainer Manfred Wölpper.

Mit der ersten Halbzeit bei dem Turnier-Vorbereitungsspiel war Wölpper nicht zufrieden. „Da fehlten das Feuer und die Leidenschaft, die uns sonst so auszeichnet.“

Umstellungen wirken

Im zweiten Durchgang habe er dann umgestellt und es lief viel besser. „Wir standen 20 Meter höher“, so Wölpper. So hatten die Blau-Gelben mehr Zugriff auf das Spiel und erzielten ein Tor nach dem anderen. So stand es zur Pause „nur“ 2:0, am Ende feierten die Dülmener mit einem 7:0 einen gelungenen Einstieg in das Turnier.

Die Treffer erzielten Alexander Kock (6. und 50.), Patrick Besler (18.), Calvin Friedag (63.), Robin Kettner (72.), Gioel Aresu (73.) und Tonias Korte (80.). Der Treffer von Robin Kettner war das Tor des Tages - und ein Kunstwerk. Der TSG-Stürmer lupfte den Ball mit links über seinen Gegenspieler und schloss mit einem Volleyschuss mit rechts in den Winkel zum 5:0-Zwischenstand ab.

„Die zweite Halbzeit hat mir deutlich besser gefallen“, so Wölpper nach dem Spiel. Aber die Verletzungen von Benterbusch und Flügel bereiten ihm Sorgen, „weil ja auch schon Noah Ivanovic verletzt ist.“ Wölpper arbeitet grundsätzlich gerne mit einem kleinen Kader. „Und alle haben es ja auch verdient, in der Landesliga zu spielen.“

Kader zu klein?

Aber er mache sich auch Gedanken, ob der Kader vielleicht nicht doch zu klein sei und man noch den einen oder anderen Spieler hätte holen sollen.

(Weitere Berichterstattung zum Thema in der Freitags-Printausgabe der Dülmener Zeitung und im E-Paper.)

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