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Regelung für Zuschauer auf Fußballplätzen

Clubs setzen auf die 3-G-Regel

Dülmen

Wer in Dülmen live Fußball im Stadion als Zuschauer verfolgen will,  muss genesen, getestet oder geimpft sein. Die acht Dülmener Fußballvereine einigten sich jetzt auf diese Selbstverpflichtung.

Von Patrick Hülsheger

Wer Fußball live im Stadion, wie hier mit dem Merfelder Robin Wihan sehen will, muss genesen, getestet oder geimpft sein. Darauf verständigten sich die acht Dülmener Fußballvereine. Foto: jp

Die Dülmener Fußballvereine haben sich darauf verständigt, dass für Zuschauer der Seniorenspiele weiter die sogenannte „3-G-Regel“ gilt. Besucher müssen also einen negativen Test haben oder den Nachweis der vollständigen Impfung oder der Genesung vorlegen, wenn sie ein Spiel auf den Sportplätzen besuchen wollen.

„Wir wollen die Infektionszahlen niedrig halten. Und vor allem wollen wir die kommende Saison endlich wieder zu Ende spielen“, sagt Kirsten Hülsenbeck, Vorsitzende von Brukteria Rorup. Sie zeigte sich erfreut, dass die Vereine zu der einvernehmlichen Lösung gekommen seien. „Ich hoffe, dass wir damit kein Alleinstellungsmerkmal haben“, hofft Hülsenbeck, dass auch andere Vereine und Städte nachziehen. Sie sei gespannt, welche Rückmeldungen die Dülmener Vereine zu ihrer Entscheidung erhalten werden.

Eine einfache Lösung

In der aktuellen Corona-Verordnung des Landes Nordrhein Westfalen seien schon wieder viel mehr Dinge ohne Nachweise möglich. „Aber es sind immer noch viele Leute nicht geimpft. Und durch den Nachweis am Eingang können wir auf der Anlage dann auf Maske und Abstand verzichten“, begründet Hülsenbeck die Entscheidung. Mit Blick auf die zahlreichen Ortsderbys und den damit verbundenen Zuschaueraufkommen, sei der gemeinsame Beschluss die einfache Lösung. „Gerade an Punkten wie den Getränkeständen wird es mit dem Abstand eh schwierig.“

Denn trotz der aktuell niedrigen Zahlen in Dülmen und im Kreisgebiet, wollen die Fußballer das Risiko von Neuansteckungen und wieder verstärkten Maßnahmen minimieren. „So schön die Lockerungen sind, wir sollten vorsichtig bleiben“, wirbt Hülsenbeck bei den Fußball-Fans um Verständnis für die Maßnahme. „Zumal es mit der Anzahl an Testmöglichkeiten ja auch kein großer Aufwand ist, einen entsprechenden Nachweis zu bekommen.“

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