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Projektteam bei Brukteria Rorup ändert Pläne

Aus Skatepark wird Pumptrack

Rorup

Ursprünglich war ein Skatepark geplant, jetzt entsteht ein Pumptrack mit 456 Quadratmeter Asphaltfläche am Sportplatz in Rorup. Damit werde nicht nur den Wünschen der Jugendlichen entsprochen, sondern auch der Anwohner, erklärt das Projektteam.

Von Jürgen Primus

So sieht die aktuelle Planung für den Pumptrack in Rorup aus. Baubeginn könnte je nach Witterung Ende Februar, Anfang März sein. Foto: privat

Vor ziemlich genau zwölf Monaten hatte das Projektteam um Peter Arning (von rorup.net) und Kirsten Hülsenbeck, Vorsitzende des SV Brukteria Rorup, Pläne für einen Skatepark auf dem Sportplatz im August-Wermeling-Stadion im Sportausschuss vorgestellt.

Mit gut einem Jahr Verspätung kann jetzt das Projekt umgesetzt werden. Allerdings nicht als Skatepark, sondern als Pumptrack. Der Grund: „Wir haben noch einmal viele Gespräche mit Anwohnern geführt“, berichtet Arning bei einem Pressetermin im Clubheim der Roruper. Diese waren nach den ersten Plänen nicht so begeistert und befürchteten den Lärm.

Neuer Standort

Nach einem Schallschutzgutachten hat das Projektteam um Hülsenbeck und Arning auch noch einmal einen anderen Standort gewählt. „Wir sind jetzt 140 Metern von den Anwohnern weg. Alle sind zufrieden“, berichtet Kirsten Hülsenbeck.

Und so soll jetzt Ende Februar/Anfang März der Baubeginn sein. Auf rund 1300 Quadratmetern entsteht ein 456 Quadratmeter großer Pumptrack, eine Asphaltfläche mit (Steil)Kurven auf der man sich aus einer erhöhten Position mit Rollern/Scootern oder Rädern herunterstürzen und nahezu ohne zu treten durchfahren kann.

Hülsenbeck: „Ein Pumptrack ist leiser als ein Skatepark, weil zum Beispiel nicht mit Skateboards gegen Gegenstände gesprungen wird.“ Die Idee dazu hatte vor Jahren „ein heute 20-Jähriger, der bei uns noch Fußball spielt“, berichtet Arning weiter.

30 Jugendliche befragt

Bei einer Befragung hätten rund 30 teilnehmende Jugendlichen eine Vielzahl von genauen Wünschen mit auf den Weg gegeben. „Für diese Altersklasse gibt es keine Angebote außerhalb von Fußball im Dorf.“

(Den kompletten Bericht lesen Sie in der Mittwochs-Printausgabe der Dülmener Zeitung sowie im E-Paper.)

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