1. www.dzonline.de
  2. >
  3. Sport
  4. >
  5. Lokalsport
  6. >
  7. Arbeit von der Pike auf gelernt

  8. >

Brigitte Komsthöft ist Staffelleiterin der hiesigen Frauen-Kreisligen

Arbeit von der Pike auf gelernt

Dülmen. Brigitte Komsthöft (62) ist seit 2015 Staffelleiterin der beiden Frauen-Kreisliga-Staffeln. Bis zu zehn Stunden Arbeit pro Woche investiert die Flaesheimerin, damit die Fußball-Frauen sonntags unbeschwert ihrem Hobby nachgehen können.

Jürgen Primus

Staffelleiterin Brigitte Komsthöft kontrolliert an einem normalen Spieltag die Spielberichte der beiden hiesigen Frauen-Staffeln am Laptop. „Der elektronische Spielbericht hat die Arbeit schon erleichtert“, sagt die 62-Jährige. Foto: privat

Selber hat Brigitte Komsthöft nie Fußball gespielt, aber zunächst bei Concordia Flaesheim und heute bei Fortuna Seppenrade diverse Funktionen im Verein ausgeübt: Vom Betreuer für Mädchen- und Frauen-Mannschaften bis hin zu Kassiererin und Pressesprecherin. Heute ist die 62-Jährige, die angestellt und freiberuflich als Ingenieurin für Verfahrenstechnik, also im Anlagenbau arbeitet, neben ihrer Funktion als Betreuerin der Bezirksliga-Fußballfrauen von Fortuna Seppenrade in erster Linie als Staffelleiterin für die beiden Frauen-Kreisliga-Mannschaften im Kreis Ahaus/ Coesfeld bekannt.

Zudem ist sie zuständig für den Kreispokal und die Hallenkreismeisterschaft. „Gerade die Hallenkreismeisterschaft ist ein sehr beliebter Wettbewerb, den ich mit regionalen Vorrunden modifiziert habe und der mir am Herzen liegt“, sagt die naturverbundene Flaesheimerin, die am Sonntag nach dem DZ-Gespräch mit ihrem Partner („er hat so gar nichts mit Fußball am Hut und schaut höchstens mal ein Länderspiel“) eine Runde um den Halterner See spazieren ging.

So rund fünf bis zehn Stunden Arbeit steckt Brigitte Komsthöft pro Woche in die Betreuung der beiden Fußball-Staffeln. „Durch den elektronischen Spielbericht und die elektronische Passmappe ist das alles schon leichter geworden“, sagt die Frau, die selber vom Reitsport kommt. „Aber ich muss immer noch die Spielberechtigungen prüfen und schauen, ob alle Schutzfristen eingehalten wurden.“ Zum Glück müsse sie bei den Frauen nur wenige Strafen aussprechen oder gar Sportgerichtsverfahren einleiten. „Aber das kommt vor“, so die 62-Jährige, die auch noch Stellvertretende Vorsitzende vom Kreisfußballausschuss ist und den Coesfelder Horst Dastig vertritt, wenn dieser zum Beispiel durch Urlaub verhindert ist.

Dass die aktuelle Saison annulliert worden ist, begrüßt Komsthöft. „Ich kann verstehen, dass GW Hausdülmen sich als Tabellenführer bestimmt ärgert, aber die Hausdülmenerinnen wollen sicher auch lieber sportlich aufsteigen, als am Grünen Tisch das Recht zugesprochen zu bekommen.“

(Den kompletten Bericht lesen Sie in der Montags-Printausgabe der Dülmener Zeitung sowie im E-Paper.)

Startseite