Sport Tartemann und DJK Dülmen besprechen letzte Einzelheiten für Kunstrasen

Am 17. Mai soll es losgehen

Dülmen. Letzte Einzelheiten haben Kunstrasenplatz-Bauer Dieter Tartemann und der Vorstand der DJK Dülmen besprochen. Am 17. Mai soll Spatenstich sein und dann soll die Umwandlung des Aschenplatzes in eine Kunstrasen-Fläche zeitnah erfolgen.

Jürgen Primus

Kunstrasenplatz-Bauer Dieter Tartemann (2.v.r.) besprach gestern Nachmittag mit (v.l.) Markus Stevermüer, Frank Klapper und Jürgen Hülsheger aus dem Vorstand der Rot-Weißen letzte Einzelheiten für die Umwandlung des Aschenplatzes. Foto: Primus

Wenn Dieter Tartemann über Kunstrasenplätze für Fußballer spricht, ist er in seinem Element. Schließlich weiß der Fußball-Lehrer, der mit Essen, Wuppertal und Remscheid Mannschaften in der Zweiten Bundesliga trainierte, was die Kicker wollen. „Wir haben uns natürliche verschiedene Angebote eingeholt, aber Herr Tartemann hat uns überzeugt: Das war auch wirtschaftlich weit vorne“, sagt Markus Stevermüer, Zweiter Vorsitzender der DJK Dülmen.

Wenn somit am 17. oder 18. Mai mit dem Umbau des alten Aschenplatzes begonnen wird, bekommen die DJK-Kicker eine Kunstrasenfaser, die derzeit dem Stand der Technik entspricht. Tartemann verbaut in Dülmen eine 45 Millimeter starke Kunstfaser, die dicht verwebt sei. Es handele sich um monofile (ähnlich einem Grashalm) und fibrillierten Fasern, die sich kräuseln und so das Sand-Kork-Gemisch im Kunstrasen halten werden. „Einen unverfüllten Platz lehne ich ab“, sagt Tartemann klar. In Dülmen werde ein Gemisch aus Quarzsand sowie Kork und Olivensteinsplitter verfüllt. Oben bleiben die Halme 1,5 bis zwei Zentimeter stehen, sodass man das Gefühl eines echten Rasenplatzes habe.

Stevermüer macht keinen Hehl daraus, dass Tartemann die DJK-Funktionäre auch durch seinen Pragmatismus überzeugt habe. „Wir hatten ja noch den alten Tennisplatz. Der wird jetzt auch mit einer Kunstrasenfläche überzogen. Die Tartanschicht kann darunter bleiben“, ist Stevermüer überzeugt, so die optimale Trainingslösung gefunden zu haben.

Auf dem Aschenplatz werden 109 mal 73 Meter Kunstrasen verlegt. Darin enthalten sind schon Auslauf- und Sicherheitsflächen. „Die eigentliche Spielfläche wird 100 Mal 64 Meter betragen“, so Tartemann und genüge somit den Anforderungen für den hiesigen Liga-Spielbetrieb.

Nach dem Spatenstich Mitte Mai werde die rote Asche abgetragen. Ein Teil der Unterkonstruktion könne weiter verwendet und müsse nur als elastische Tragschicht aufbereitet werden. Tartemann: „Da arbeiten wir eng mit Geologen zusammen.“ Wenn alles glatt geht, könne bereits im Juli der Ball auf der neuen Spielfläche rollen.

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