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4:2 im Elfmeterschießen

Pressestimmen zum EM-Halbfinale Italien - Spanien

Berlin (dpa)

Von dpa

Italiens Jorginho (r) hat den Siegtreffer während des Elfmeterschießens erzielt. Foto: Nick Potts/PA Wire/dpa

Die Deutsche Presse-Agentur hat internationale Pressestimmen zum EM-Halbfinale Italien gegen Spanien zusammengestellt.

ITALIEN: «Gazzetta dello Sport»: «Fiesta! Ein heldenhaftes Italien in Wembley: Finale! Was für ein Leiden, Spanien im Elfmeterschießen bezwungen. Am Ende haben wir es auf die italienische Art gewonnen: Mit dem Messer zwischen den Zähnen, mit der Fähigkeit zu verteidigen, zu leiden und wieder aufzustehen. Wir hören nicht mehr auf.»

«Tuttosport»: «Was für Löwen! Ihr seid unsere Brüder Italiens! Chiesa und Morata, dann ist es ein Kampf bis zum gewonnenen Elfmeterschießen.»

«Corriere dello Sport»: «Gott ist Italiener! Spanien K.o. im Finale, eine unbändige Freude! 11 Meter des Glücks. Italien ist weiter großartig, zum vierten Mal sind wir im EM-Finale. Es entscheidet das Elfmeterschießen nach 120 Minuten des Leidens. Meisterwerk Mancinis.»

SPANIEN: «Marca»: «Luis Enrique, ein großer Trainer und der Sieger des Eurocups. Luis Enrique hat es geschafft, die Situation komplett umzudrehen. Etwas Ungewöhnliches im Fußball. Er verließ Wembley, nachdem Italien im Elfmeterschießen gewonnen hatte, aber er tat dies unter Jubel und Beifall der Fans und aus der Ferne von seinen Kritikern. Spanien ist wieder einmal stolz auf den Fußball und seine Nationalmannschaft, und das ist ihm zu verdanken. Das Foto am Ende des Spiels mit einem glücklichen Luis Enrique ist keine Pose. »

«Mundo Deportivo»: «Die spanische Mannschaft scheiterte im Halbfinale der EM im Elfmeterschießen gegen Italien, machte aber deutlich, dass sie nach einer dunklen Zeit in die Elite des europäischen Fußballs zurückgekehrt ist. Die Spieler um Luis Enrique sind zuverlässig und kämpften bis zum Schluss. Gestern ging Spanien erhobenen Hauptes in ein Turnier, bei dem es viel mehr Fußball als seine Konkurrenten zeigte. Es gibt eine Zukunft. Luis Enrique führt ein Team mit Fußballern mit einer langen Geschichte wie Eric Garcia, Pedri, Dani Olmo, Ferran Torres, Unai, Rodri, Oyarzabal oder Pau Torres und Veteranen, die mit ihrer Erfahrung die Explosion derjenigen einrahmen, die noch hungrig daherkommen.»

«AS»: «Höchststrafe. Italien schafft es ins Elfmeterschießen, wo Olmo und Morata scheitern. La Roja liefert ein großartiges Spiel, aber ohne Erfolg.»

«Sport»: «Die Elfmeter, die es Spanien ermöglichten, sich gegen Italien ins Halbfinale zu schleichen, haben sie nun aus dem Eurocup geholt, sie sind eine Lotterie, die einen manchmal anlächelt und manchmal wie gestern ein unglaubliches Spiel und eine überwältigende Dominanz in der Verlängerung zerstört. Was Spanien von dieser Europameisterschaft mitnimmt, ist der Beweis, dass Luis Enrique der ideale Trainer ist, auch wenn ihn nicht jeder mögen mag, aber er hat einen Plan und ist bereit, ihn umzusetzen. Dies und die Jugend des Kaders, durchschnittlich 25 Jahre, sollten ausreichen, dass diese Mannschaft bei der WM Großes leisten kann. Diese Auswahl war ein wertvolles Geschenk während dieser Europameisterschaft und hat sich zur bestmöglichen Auswahl für das Finale der Nations League und die Weltmeisterschaft 2022 entwickelt.»

«El País»: «Die Mannschaft von Luis Enrique sorgte für den Fußball, die Mannschaft von Mancini für den Sieg. Dies erforderte ein Elfmeterschießen, das Spanien nicht verdient hatte. Die Würfel sind gefallen. Dani Olmo, mit Abstand der Beste des Spiels, und Morata, Autor des Unentschiedens, scheiterten. La Roja profitierte nicht von seiner Überlegenheit und strandete. Aber es gibt solche und solche Niederlagen. Dem Misserfolg dieser Mannschaft haftet kein Makel an. Das Team wächst und die Pedri, Unai, Olmo und Co. können nun bedenkenlos verkünden: Anwesend! Es gibt Aspekte, die noch verbessert werden müssen, aber es gibt eine Gruppe von Spielern, die es wunderbar hinbekommen haben.»

«El Mundo»: «Spanien starb in Wembley einen ehrenvollen Tod. Alle Ehre für eine neue, mutige und ehrliche Nationalelf. Spanien hat eine großartige Mannschaft, und dieser Dienstag war besser als Italien in einem Jahrzehnt. Luis Enriques junges Team glänzte im Wembley-Stadion und nur vielleicht mangelndes Temperament auf den letzten Metern verhinderte den Sieg.»

FRANKREICH: L'Équipe»: «Italien bleibt Italien - Die Italiener wurden von den Spaniern hart bedrängt, die den Ball in Beschlag nahmen. Sie (die Italiener) haben bis zum Ende Widerstand geleistet, um nach einem Elfmeterschießen eine Final-Qualifikation zu erzwingen.»

«Le Parisien»: «La Squadra schreibt ihr Schicksal - Sie bilden eine Mannschaft mit allen Möglichkeiten. Sie war freudig und brillant im Viertelfinale gegen Belgien (und) verwandelte sich in einem halben Igel, der in richtigen Augenblick die Stacheln ausfuhr (...).»

POLEN: «Przeglad Sportowy»: «Italien war nicht hübsch, aber erfolgreich. Was für eine Schocker in Wembley!»

«Gazeta Wyborcza»: «Wieder Spielverlängerung, wieder Elfmeterschießen, wieder ein Thriller. Aber diesmal haben die Spanier nicht standgehalten. Die Italiener sind im Finale.»

«Superexpress»: «Das erste Halbfinale der EM 2020 hat die Erwartungen der Fans nicht enttäuscht: Von der ersten bis zu letzten Minute sehen sie ein Spiel, das ein echter Kampf war.»

GROSSBRITANNIEN: «The Daily Telegraph»: «Roberto Mancinis unaufhaltbare Jungs in Blau mögen England oder Dänemark einfach nur als weiteren Schritt auf ihrem Weg (zum Titel) betrachten und man kann ihnen dieses Selbstbewusstsein nicht übel nehmen, angesichts der Art und Weise, wie sie Spanien in 120 Minuten und nach neun Elfmetern bezwungen haben.»

«The Guardian»: «Italien war die meiste Zeit des Halbfinalspiels in der Defensive, aber Roberto Mancinis Getüftel hatte die entscheidenden Auswirkungen (für den Erfolg) gegen Spanien.»

«The Times»: «Italien hat es geschafft, seit 33 Spielen ungeschlagen zu sein, aber in keiner dieser Begegnungen können sie so sehr auf die Probe gestellt worden sein, wie in diesem Spiel gegen die Spanier, denen nur der Abschluss fehlte, sowohl in der Spielzeit als auch im Elfmeterschießen.»

SCHWEDEN: «Aftonbladet»: «Was für eine wunderbare, stürmische Seeschlacht von einem Fußballspiel! Es ist unmöglich, nicht die tiefste Bewunderung für diese triumphierenden italienischen Gladiatoren zu empfinden. Und es ist unmöglich, sich nicht aufrichtig glücklich zu fühlen, wieder so etwas wie das hier erleben zu dürfen. Das hier war ein Klassiker, ein vollwertiger verdammter Klassiker.»

DÄNEMARK: «Ekstra Bladet»: «Italien ist nach einem wahren Drama in Wembley bereit für das Finale. Es wurde fast zu einem Mitternachtsdrama in der englischen Hauptstadt, wo das Ganze nach 120 Minuten Fußball vom Elfmeterpunkt entschieden werden musste. Italien spielt am Sonntag Finale, Spanien reist mit Tränen in den Augen heim.»

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