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Studie zeigt

Radon: Viele Menschen wissen wenig über das schädliche Gas

Salzgitter (dpa/tmn)

Was wissen Sie über das radioaktive Gas Radon und darüber, was es mit Ihrer Gesundheit zu tun hat? Die wenigsten Menschen sind offenbar genug informiert, um sich selbst vor Risiken zu schützen.

Von dpa

Wer in einem Gebiet mit hoher Radon-Konzentration im Boden wohnt, sollte über eine konkrete Messung nachdenken - und vor allem den Keller ausreichend lüften. Foto: Christin Klose/dpa-tmn

Wer nur grob weiß, was es mit Radon auf sich hat, ist in guter Gesellschaft. Das zeigt eine Studie im Auftrag des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS).

Dabei kann dieses Wissen lebenswichtig sein. Denn das radioaktive Gas Radon - nicht zu sehen, zu riechen oder zu schmecken - ist nach dem Rauchen die häufigste Ursache für Lungenkrebs.

Radon steckt vor allem im Keller

Zwar hatten laut der Umfrage rund sechs von zehn Befragten (58 Prozent) schon einmal von dem Gas gehört oder gelesen. Aber von ihnen wusste nur jeder Vierte (24 Prozent), dass das Gas auch im Keller von Häusern vorkommen kann. Noch weniger (14 Prozent) wussten, dass es sogar bis ins Erdgeschoss oder noch höher (5 Prozent) reichen kann.

Radon kann man einfach mit Messgeräten aufspüren. Man erhält sie von Messlaboren und legt sie einige Monate im Haus aus. Am Ende gehen diese ans Labor zurück und werden dort ausgewertet. Dennoch hat laut der Studie erst ein Prozent der Befragten solche eine Messung durchgeführt.

Regional deutliche Unterschiede

Nicht überall in Deutschland ist Radon ein Problem, denn dessen Auftreten ist regional unterschiedlich. Generell ist sie höher zwischen Mittel- und Süddeutschland und im hohen Norden an den Küsten. Das BfS bietet online eine Karte zu den Radonwerten bundesweit an.

Zudem kommt es noch auf den baulichen Zustand des Hauses an, ob Radon eindringen kann. Einfachste Maßnahme gegen das Gas ist ausreichendes Lüften. Gegebenenfalls müssen Hausbesitzer auch undichte Stellen an Hausfundament oder Kellerwänden abdichten lassen.

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