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Geld sparen beim Umzug

Ein Umzug kann unter Umständen sehr teuer sein. Doch mit den entsprechenden Tipps und Tricks lassen sich die Kosten deutlich reduzieren. Einige von diesen werden im folgenden Ratgeber erläutert. Wer diese beherzigt, spart bei seinem Standortwechsel sehr viel Geld.

Umzug Checkliste: Mit diesen Tipps sparen sie bei ihrem Umzug!

Foto: pexels.com - RODNAE Productions

1. Aussortieren und verkaufen, anstatt zu entsorgen

Viele Menschen, die umziehen und dabei Gegenstände bemerken, die sie nicht benötigen werden, werfen diese bei der Entrümpelung weg, um keinen Ballast mit in den Umzugswagen zu nehmen. Doch nicht selten sind diese durchaus noch den einen oder anderen Euro wert. Wer diese verkauft, anstatt sie wegzuwerfen, kann sich ein kleines Einkommen sichern, mit dem sich die Umzugskosten zumindest zum Teil bezahlen lassen.

Einige Gegenstände, die fast immer beim Umzug anfallen und häufig weggeworfen werden, sind:

- altes Geschirr
- Bücher
- Dekoartikel
- alte Möbel und
- Elektrogeräte


Um noch die passenden Käufer für die jeweiligen Gegenstände zu finden, sollte man sich darum frühzeitig bemühen. Hierfür können zum Beispiel Anzeigen bei eBay oder auch einer anderen Plattform geschaltet werden. Alternativ ist natürlich auch der gute alte richtige Flohmarkt eine Anlaufstelle. Zudem gibt es in großen Städten auch immer einige Second-Hand-Läden.

2. Gebrauchtes Packmaterial verwenden

Ein sehr großer Posten, der bei einem Umzug anfällt, sind die Umzugskartons und die weiteren Umzugsmaterialien. Da aber sehr wahrscheinlich nicht so schnell wieder ein Standortwechsel ansteht, ergibt es durchaus Sinn, sich diese von einem Bekannten oder Verwandten zu leihen und im Anschluss wieder zurückzugeben. Alternativ können diese auch gebraucht im Internet erworben werden. Dort sind sie wesentlich günstiger als beim Neukauf.

Auch hier gibt es Sinn, im Supermarkt nach Bananenkisten zu fragen. Diese werden nicht selten nach der Verwendung entsorgt und nicht mehr benötigt. Alternativ können Sie ganz einfach zu Umzugskartons umfunktioniert werden. Gleiches gilt auch für Wäschekisten, Koffer und alte Taschen. Somit müssen nicht unbedingt zahlreiche neue Umzugskartons gekauft werden, die nicht selten zwei Euro oder mehr pro Stück kosten. Und wenn ein ganzer Hausstand transportiert werden muss, kommen dabei schnell große Beträge zusammen.

Tipp: Um empfindliche leicht zerbrechliche Gegenstände zu schützen, werden diese mit Zeitungen, Kleidungsstücken oder Handtüchern umwickelt und voneinander getrennt. So transportieren Sie alle Gläser, Tassen und Teller unbeschädigt zum neuen Standort. Um bei dem Tag des Umzugs stets ausreichend Polstermaterial zur Verfügung zu haben, sollte frühzeitig mit dem Sammeln angefangen werden. Vielleicht haben die Nachbarn oder Freunde dieses über und leihen es Ihnen für den einen Tag.

3. Frühzeitig um einen Nachmieter kümmern

Ein weiterer sehr wichtiger Punkt, mit dem sich beim Umzug Geld sparen lässt, ist es, sich frühzeitig um einen Nachmieter zu kümmern. Denn sonst kann schnell passieren, dass doppelt Miete gezahlt werden muss. Und das ist nicht nur ärgerlich, sondern geht vor allem ins Geld. Auch wenn die eigentliche Kündigungsfrist drei Monate beträgt, sind viele Immobilien „ab sofort bezugsfertig“. Das bedeutet, dass wenn der alte Mieter bereits die Räumlichkeiten verlassen und der Vermieter diese abgenommen hat, kann theoretisch auch schneller wieder ein Nachmieter einziehen.

In dem Fall wird dann ein sogenannter Aufhebungsvertrag geschlossen, wovon alle Beteiligten profitieren. Wichtig ist aber, dass diese Vereinbarung schriftlich festgehalten wird, um später keine Probleme zu bekommen.

4. Den Umzug mit privaten Fahrzeugen durchführen

Wird der Umzug mit privaten Fahrzeugen durchführt, anstatt externe Transporter zu mieten, lässt sich noch weiter Geld sparen. Dabei kann es höchstens sein, dass häufiger gefahren werden muss. Dennoch entfallen die Mietkosten. Idealerweise werden dabei Kombis oder Kleinbusse verwendet, die ein wenig mehr Platz als Kleinwagen bieten. Eventuell hat ein Verwandter oder Bekannter einen solchen und stellt ihn Ihnen zur Verfügung.

5. Kleinanzeigen durchstöbern

Wer bei seinem Umzug einen Schnitt machen will und neue Möbel benötigt, braucht diese nicht zwingend neu zu kaufen. Stattdessen werden auf den unterschiedlichen Kleinanzeigen-Portalen immer wieder sehr gut erhaltene Teile angeboten. Somit lohnt es sich auf jeden Fall, dort einmal vorbeizuschauen. Teilweise sind die Artikel zu deutlich geringeren Preisen erhältlich. Das gilt zum Beispiel für Möbel, Elektrogeräte oder auch Geschirr.

Eine gute Alternative zu den Kleinanzeigen sind zum Beispiel Flohmärkte, Outletstores oder auch Second-Hand-Möbelläden. Die Artikel dort sind deutlich günstiger, als wenn Sie diese in einem Fachgeschäft für die neue Wohnung kaufen. Teilweise werden sogar Möbel, die nicht mehr benötigt werden, bei diesen Anlaufstellen verschenkt. Alternativ können diese auch aus Paletten oder anderen Gegenständen selbst gebaut werden.

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