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Alle reden vom Klimawandel - Wie kann ich am meisten CO2 einsparen?

Fridays for Future - jeder kennt die Freitagsdemonstrationen, die zeigen sollen, wie schlecht es unserer Umwelt und unserem Klima geht. Der Klimawandel schreitet immer mehr voran, Forscher bezweifeln, dass die Folgen aller Umweltprobleme noch aufgehalten werden können.

Foto: pexels.com

Die Wetterextreme werden immer häufiger, während ganze Länder vertrocknen, sind andere Landstriche überschwemmt und Starkregen reißt ganze Dörfer mit sich.

Mit eines der größten Probleme beim Klimaschutz ist der hohe CO2-Ausstoß.

Mit kleinen Verhaltensänderungen dem Klima etwas Gutes tun

Vielen reicht es nicht mehr, ihre Meinung auf der Straße kund zu tun, sie wollen dazu beitragen, dass sich etwas ändert. Um den eigenen CO2-Fußabdruck zu verkleinern, reicht es oft schon aus, ein bisschen im Alltag zu verändern.

Tipps zum Strom sparen

Stromfresser lauern in allen Räumen unsere Häuser und Wohnungen, von Einigen hat man schon gehört, Andere treiben unter dem Radar ihr Unwesen.

Kühlschränke, Waschmaschinen und Wäschetrockner sind schon lange im Visier, wenn es ums Stromsparen geht.

●     Alte Geräte, wenn möglich, austauschen

●     Waschmaschinen und -trockner immer voll beladen

●     Kühlschränke nicht zu kalt stellen und Aufbewahrungsbereiche beachten

Streamen ist auf der Rangliste der großen Stromfresser weit nach oben geklettert. Generell hat der Energieverbrauch (und damit den CO2-Ausstoß) beim Datenaustausch bereits jetzt den CO2-Ausstoß des Luftverkehrs überholt.

Zusätzlich rechnet es sich nicht nur für die Umwelt, sondern auch für den Geldbeutel, wenn Fernseher und andere Geräte nicht im Standby bleiben, sondern komplett vom Stromnetz genommen werden.

Wer sich über einen Stromwechsel informieren möchte, kann sich an einen Spezialisten wie das Stromzentrum wenden.

Auf Plastik verzichten - Nicht nur dem Klima zuliebe

Jedes Stück Plastik benötigt nicht nur Jahrzehnte um zu verrotten, sondern beim Zerfall wird auch CO2 freigesetzt. Plastik findet sich mittlerweile sogar in unserer Nahrungskette.

Alternativen sind wiederverwendbare Obstnetze, statt Plastiktüten, offene Lebensmittel kaufen, nachfüllbare Kosmetikflaschen nutzen, einen Einkaufskorb mitnehmen, statt regelmäßig neue Tüten zu kaufen.

Weniger Lebensmittel wegwerfen und sich bewusst ernähren

Wir essen, worauf wir Lust haben, wann wir Lust haben. Bananen werden eingeflogen, Erdbeeren zu jeder Jahreszeit angeboten, dafür hunderte Kilometer mit LKWs transportiert.

Essen wir saisonale Lebensmittel, dann fallen größere Transportwege weg. Der CO2-Ausstoß verringert sich um ein Vielfaches.

Geplant einkaufen hilft auch der Umwelt. Gerade Fleisch- und Milchprodukte verursachen bei der Herstellung einen enormen CO2-Fußabdruck. Kaufen wir regelmäßig zu viel ein und werfen die Produkte dann weg, weil sie angelaufen sind, wurden sie umsonst produziert.

Zudem ist eine Reduzierung von Fleisch auf dem Speiseplan auch gleich noch positiv für die Gesundheit.

Weniger das Auto nutzen, lieber mit der Bahn reisen, oder mit dem Fahrrad fahren

E-Mobilität ist auf dem Vormarsch, wenn auch der Stromverbrauch nicht unumstritten ist. Es geht um die Herkunft des Stroms. Verbrennungsmotoren stehen dagegen auf dem Index und sollen nach und nach von der Straße verschwinden. Alternativen sind Bahnfahrten. Hier kann sich auch der sonst gestresste Fahrer zurücklehnen und die Eindrücke genießen, sogar wenn es um lange Fahrten geht.

Für kürzere Strecken greifen immer mehr Deutsche auch zum Fahrrad.

Gut gedämmte Wohnung

Wer schon jetzt, in Erwartung der Heizkostenabrechnung, kalten Schweiß auf der Stirn spürt, der sollte über eine Renovierung nachdenken. Es müssen nicht gleich neue Fenster sein, aber eine bessere Abdichtung zum Beispiel kann viel Wärmeverlust, CO2 und Geld sparen. Dasselbe gilt für Wand-, oder Dachdämmungen.

Reparieren statt immer neu kaufen

Die Wegwerfmentalität ist riesig in den Industrienationen. Produkte, gerade Elektroprodukte, werden schon bei Discountern für einen Spottpreis angeboten, da lohnt es sich oft nicht, etwas reparieren zu lassen. Immerhin geben viele Menschen ihren Elektroschrott zu Recyclinghof, dennoch kostet die Herstellung von neue Ware viel Energie und Rohstoffe. Je billiger etwas ist, desto weniger wird in der Regel bei der Produktion auf die Umwelt geachtet.

Mittlerweile gibt es immer mehr kleine Fachhändler, die auch die Reparatur, zum Beispiel von Toastern, Handys, oder Fernsehern spezialisiert haben. Oft sind es nur ein paar Handgriffe, die Geld und CO2 einsparen.

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