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Urlaub während der Corona-Pandemie

Seit dem Beginn der Corona-Pandemie im März 2020 hat sich das Reiseverhalten der Menschen weltweit stark verändert. Verreisten einige Personen zuvor mehrere Male im Jahr, mussten diese erst einmal eine Pause einlegen. Doch mittlerweile hat sich die Situation zumindest auf den ersten Blick wieder ein wenig beruhigt und Urlaubsreisen sind zumindest eingeschränkt wieder möglich. Welche Reiseziele während der Pandemie am beliebtesten sind und was man bei der Ein- und Ausreise beachten sollte, verraten wir Ihnen in dem folgenden Artikel.

Foto: pixabay.com / neelam279

Viele Länder in Europa werden als Risikogebiet eingestuft

Während die Tourismusbranche im vergangenen Winter stark belastet war, hat diese sich während der diesjährigen Sommerurlaube wieder ein bisschen erholt. Dennoch gelten viele europäische Länder auch weiterhin als Risikogebiet, vor allem aufgrund der neuen, noch ansteckenderen Delta-Variante, die sich vor allem in Großbritannien stark ausgebreitet hat. Doch nach einigen Monaten der Entspannung gehören in Europa mittlerweile auch Frankreich, Spanien, Portugal oder Zypern wieder zu den Hochrisikogebieten. In Ländern wie Italien, Malta, Kroatien, Serbien, die Türkei, Rumänien, Bulgarien, Finnland, Schweden, Norwegen, Dänemark oder Polen stehen dagegen aktuell nicht auf der Liste der Hochrisikogebiete.

Griechische Inseln erfreuen sich einer großen Beliebtheit

Während der Corona-Pandemie haben sich die griechischen Inseln Mykonos und Kreta zu einem beliebten europäischen Reiseziel entwickelt. Auch aktuell ist die dortige Lage ziemlich entspannt, wenngleich die Hotelpreise aufgrund der momentanen Situation in den vergangenen Monaten deutlich angestiegen sind. Außerhalb Europas stellt dagegen Dubai auch während der Pandemie ein beliebtes Reiseziel dar, was unter anderem der Tatsache geschuldet ist, dass die Hygienevorkehrungen seit Pandemiebeginn deutlich verschärft wurden. Doch auch ein Urlaub in einer der herrlichen Suiten in Plettenberg Bay, umgeben von unberührter Natur und fernab von großen Menschenansammlungen, kann in dieser Zeit eine außergewöhnliche Alternative darstellen. Dort können Sie inmitten der Natur ein extravagantes Frühstück genießen und dabei die sich ständig verändernde Aussicht genießen, die so nur in der Bucht von Plettenberg existiert.

Negativer Corona-Test bei der Ein- und Ausreise

Das Urlaubsreisen überhaupt wieder möglich sind liegt vor allem daran, dass mittlerweile recht zuverlässige Testverfahren existieren, mit denen eine Corona-Infektion festgestellt werden kann. Wer vor dem Antritt eines Fluges einen negativen Corona-Test vorlegt, kann daher auch wieder verreisen und muss bei der Ankunft in dem jeweiligen Urlaubsland nicht mehr zwangsläufig in Quarantäne.

Geimpfte reisen sorgenfreier

Noch deutlich stress- und sorgenfreier als getestete Personen reisen Urlauber, die bereits vollständig geimpft sind und deren Impfung mindestens zwei Wochen zurückliegt. Diese benötigen lediglich einen Nachweis des bestehen Impfschutzes, allerdings keinen negativen Corona-Test, um zu verreisen. Das gilt zudem auch für Genesene, die innerhalb der vorangegangenen sechs Monate eine Infektion mit dem Coronavirus überstanden haben.

Besondere Regelung bei Reisen in ein Virusvariantengebiet

Wer aus einem sogenannten Virusvariantengebiet nach Deutschland einreisen möchte, der benötigt dafür zwingend ein negatives Testergebnis und muss sich nach der Ankunft zudem in eine 14-tägige Quarantäne begeben. Lediglich geimpfte Personen dürfen nach der Einreise aus einem Virusvariantengebiet die Quarantäne im Anschluss an die Vorlage eines negativen Tests beenden.

Auch Geschäftsreisen finden nur eingeschränkt statt

Obwohl selbst Urlaubsreisen mittlerweile wieder möglich sind, ist die Anzahl der Geschäftsreisen auch weiterhin deutlich geringer als vor Beginn der Pandemie. Das liegt zum einen daran, dass nur die wenigsten Firmen ihre Mitarbeiter einem unabsehbaren Risiko aussetzen möchten und ein Großteil der geschäftlichen Aktivitäten mittlerweile auch über das Internet abgewickelt werden kann. Schließlich werden bereits seit Beginn der Pandemie viele Themen im Rahmen von Videokonferenzen besprochen, für die man zuvor in ein anderes Land geflogen wäre, nur um im Anschluss an das Gespräch wieder nach Deutschland zurückzufliegen. Aus diesem Grund ist fast davon auszugehen, dass die Anzahl an Geschäftsreisen auch in Zukunft deutlich geringer ausfallen wird wie vor der Pandemie. Ganz anders als Urlaubsreisen, die nicht einmal zwei Jahre nach Beginn der Pandemie wieder deutlich häufiger gebucht werden als noch vor einem halben Jahr.

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