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Camping-Urlaub in NRW: Natur und große Freiheit

Was gibt es Schöneres, als vor der eigenen Haustür ins Wohnmobil zu steigen und in die Natur zu fahren? Unter freiem Sternenhimmel zu schlafen und dort zu bleiben, wo es einem gefällt? Spontan ein paar Tage rausfahren, wenn einem der Alltag mal zu viel wird?

Foto: pixabay.com

Für viele begeisterte Camper ist diese Art des Reisens der Inbegriff von Freiheit. Glücklicherweise eignet sich NRW perfekt für einen Urlaub mit Wohnwagen oder Wohnmobil.

Am Anfang der Reiseplanung gilt es, sich für ein Gefährt zu entscheiden. Wohnmobile gibt es mittlerweile in einer riesigen Vielfalt. Luxus-Varianten sind wie gemütliche Ferienwohnungen auf Rädern, mit denen man kaum Komfort-Einbußen hinnehmen muss. Wer sich noch unsicher ist, ob ihm diese Art Urlaub gefällt, kann ganz unkompliziert erst einmal ein Wohnmobil mieten, beispielsweise in Dortmund. So lässt es sich ohne Risiko ausprobieren – und nach dem Urlaub wird das Gefährt einfach wieder zurückgegeben.

Wohnwagen sind im Vergleich oft deutlich günstiger, benötigen jedoch ein zusätzliches Zugfahrzeug. Außerdem sind sie, vor allem für Ungeübte, zunächst etwas schwieriger zu fahren und zu rangieren. Auf der Pro-Seite steht allerdings, dass man mit dem Wohnwagen am Zielort deutlich flexibler ist: Er wird einfach vom Zugfahrzeug abgekoppelt, mit dem man anschließend Tagestouren unternehmen kann. Ob man sich letztendlich für einen Wohnwagen oder ein Wohnmobil entscheidet, ist eine individuelle Entscheidung, die stark von den eigenen Vorlieben abhängt.

Sind dann die Sachen gepackt, kann es auch schon losgehen. NRW bietet eine Menge schöner Campingplätze, auf denen es sich Tage und sogar Wochen aushalten lässt. Vor allem für die Hauptsaison im Sommer ist es allerdings sinnvoll, sich die genaue Fahrtroute vorab zu überlegen und gegebenenfalls Stellplätze zu reservieren. Andernfalls könnte es passieren, dass der gewünschte Platz schon ausgebucht ist. Besonders beliebte Reiseregionen in NRW sind das ans Ruhrgebiet angrenzende Sauerland, die Eifel, der Teutoburger Wald und das Münsterland.

Wer plant, sich mit seinem Wagen einfach in die Natur zu stellen, sollte vorsichtig sein. In Deutschland ist Wildcampen grundsätzlich nicht erlaubt und kann mit Bußgeldern geahndet werden. Allerdings darf man zur Wiederherstellung der Fahrtüchtigkeit eine Nacht auf ausgeschriebenen öffentlichen Parkplätzen stehen. Es gibt verschiedene Websites und Apps, wie beispielsweise die Seite „park4night“, auf denen schöne öffentliche Parkplätze eingetragen sind – oft auch direkt in der Natur. Wer diese Möglichkeit in Betracht zieht, benötigt jedoch ein Wohnmobil, das vollkommen autark ist. Denn Sanitäranlagen oder Kochmöglichkeiten gibt es dort natürlich nicht. Außerdem dürfen weder Markisen ausgefahren noch Campingtisch und -stühle aufgebaut werden. Wen das nicht stört, der findet in dieser Möglichkeit sicherlich viele Freiheiten beim Reisen.

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