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Bio-Ernte frei Haus: So werden Sie im Garten zum Selbstversorger

(djd). Wer erinnert sich nicht an Erdbeeren und Tomaten aus Omas und Opas Garten? Selbst angebautes Obst und Gemüse schmeckt häufig intensiver und aromatischer. Ob großer Garten oder knapp geschnittener Balkon: Mit den folgenden Tipps können Sie zum Selbstversorger werden.

Foto: djd/COMPO

1. Diese Möglichkeiten zur Selbstversorgung gibt es

Wie groß der Anteil der eigenen Ernte auf Ihrem Tisch wird, ist natürlich eine Frage des Platzes. Ein großzügiger Garten bietet mehr Möglichkeiten, Obst und Gemüse anzubauen. Mit einem klassischen Frühbeet oder - noch besser - einem Gewächshaus können Sie zeitig in die Gartensaison starten und Setzlinge heranziehen. Beete bieten viel Raum für Gemüsearten wie Kartoffeln, Zwiebeln oder knackige Salate. Hochbeete ermöglichen nicht nur ein rückenschonendes Gärtnern, sondern schaffen besonders gute Wachstumsbedingungen - für eine reiche Ernte bis weit in den Spätherbst. Platz ist aber selbst auf dem kleinsten Balkon. Schon ein paar Kübel oder ein Minihochbeet reichen aus, um sich mit Kräutern und etwas Naschobst zu versorgen.

2. Diese Pflanzen mögen sich

Nicht nur im echten Leben, sondern auch im Beet oder Balkonkasten kommt es auf eine gute Nachbarschaft an. Pflanzen derselben Gattung sollten nicht nebeneinanderstehen. Beispiel: Tomaten und Kartoffeln oder auch Sellerie und Möhre kommen sich sonst gegenseitig in die Quere, da sie einen ähnlichen Nährstoffbedarf haben. Empfehlenswert sind Wohngemeinschaften im Gartenbeet zwischen Erdbeeren und Bohnen, Spinat und Radieschen oder Zwiebeln und Zucchini.

3. Gärtnern mit Kindern: So macht's der ganzen Familie Spaß

Die Gartenarbeit hilft beim Abschalten vom stressigen Alltag. Warum beziehen Sie nicht auch Ihre Kinder ein? Etwa ab dem vierten Lebensjahr zeigen viele Mädchen und Jungen Interesse daran, Verantwortung für eine eigene Pflanze oder gar ein eigenes kleines Beet zu übernehmen. Tipp: Bei der Auswahl der Gewächse darauf achten, die Geduld des Nachwuchses nicht zu sehr auf die Folter zu spannen. Schnell wachsende und robuste Pflanzen sind ebenso empfehlenswert wie solche mit einem Erlebniswert wie Früchte zum Naschen oder intensiv duftende Kräuter.

4. Die passende Erde wählen - gerne ohne Torf

Jede Pflanzengattung hat ihren eigenen Nährstoffbedarf, der mit der richtigen Erde gedeckt wird. Empfehlenswert sind Produkte, die ohne Torf auskommen und somit die natürlichen Ressourcen schonen. So gibt es etwa von Compo ein umfassendes Sortiment torffreier Bio-Erden, das kontinuierlich weiterwächst. Zu den Neuheiten für die aktuelle Gartensaison zählen eine Bio-Spezialerde für mediterrane Pflanzen und eine Bio-Anzucht- und Kräutererde - erhältlich im Fachhandel vor Ort.

5. Regionales Superfood anbauen

Chia-Samen, Avocado oder Gojibeeren gelten als sogenanntes Superfood. Doch stammen sie vom anderen Ende der Welt und verursachen somit lange Transportwege. Dabei gibt es Alternativen, die im heimischen Garten gedeihen - die Beeren des Sanddorns oder etwa Stachelbeeren enthalten viele gesunde Inhaltsstoffe, vor allem viel Vitamin C. Auch Grünkohl ist in Bezug auf den Vitamin- und Nährstoffgehalt empfehlenswert. Im Gartenbeet geben sich die krausen Blätter genügsam und anspruchslos.

6. Selbstversorgung im Garten: Wann wird welches Obst und Gemüse ausgesät?

Wann sind welche Gemüse- und Obstsorten an der Reihe? Antworten gibt der Aussaatkalender von Compo als praktisches PDF zum Download  .

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