1. www.dzonline.de
  2. >
  3. Ratgeber
  4. >
  5. Finanzen
  6. >
  7. Vereine auf Sparkurs - Kampf um den Erhalt

  8. >

Finanzen

Vereine auf Sparkurs - Kampf um den Erhalt

Es gibt zahlreiche Menschen und Schicksale in Deutschland, die eng mit der Coronakrise verbunden sind. Eher selten fällt der Blick auf die zahlreichen Vereine, wie sie auch hier in der Region existieren. Viele von ihnen blicken nun mehr seit einem Jahr in leere Kassen, müssen aber laufende Kosten weiterhin tragen. Mit welchen Tipps hierbei Einsparungen möglich sein könnten, das wollen wir uns hier in diesem Artikel genauer ansehen.

Von Dülmener Zeitung

Foto: Photo by Markus Spiske on Unsplash

Wichtige Einkommensquellen fehlen

Vereine sind in Deutschland nicht in erster Linie dazu da, Geld zu generieren. Um jedoch die gemeinsamen Aktivitäten aller Mitglieder gewährleisten zu können, sind sie auf einen gewissen Etat angewiesen. Von dieser Summe ist in diesen Monaten meist nur jener Teil geblieben, der aus den Beiträgen der Mitglieder stammt. In vielen anderen Bereichen sieht es finanziell jedoch düster aus.

Besonders Sportvereine klagen darüber, dass keine Veranstaltungen mehr möglich sind. Nicht nur für die Mitglieder waren diese einst der eigentliche Grund, um sich für die Mitgliedschaft im Verein zu entscheiden. Auf der anderen Seite fehlt etwa die Chance, durch die Organisation von regionalen Festen Einnahmen zu generieren, die dem Verein in der Folge zugeführt werden können. Unter dem Strich klafft also ein Loch in der Kasse, das viele Zuständige nur mit dem Rückgriff auf die eisernen Rücklagen zu stopfen wissen.

Neue Ausrüstung günstig kaufen

Das ordentliche Haushalten dürfte für viele Vereine in Deutschland deshalb in den kommenden Jahren noch wichtiger werden. Für Sportvereine bietet sich beim Wiedereinstieg in den Betrieb zum Beispiel die Möglichkeit, Trikots im Mannschaftssatz günstiger zu kaufen. Im Internet finden sich hochwertige Hersteller, welche auch die Beflockung im gewünschten Stil übernehmen. Hier geht es zur Homepage  des Anbieters.

Außerdem ist davon auszugehen, dass die Vereine im Land größere Investitionen nun erst einmal zurückhalten werden. Dies gilt zum Beispiel für die Sanierung des Vereinsheims, die eigentlich schon lange angefacht war. All diese Projekte, die größere Summen erforderlich machen würden, lassen sich in Anbetracht der derzeitigen Lage schlicht nicht auf sichere Beine stellen. Zudem sind die einstigen Erfordernisse, aufgrund derer die Investitionen überhaupt anberaumt wurden, in vielen Fällen gar nicht mehr so groß.

Sparen durch Eigenleistung

Ein besonders wichtiges Kapital, welches der Verein nach wie vor an seiner Seite weiß, sind die Mitglieder selbst. Dies gilt nicht nur aufgrund des jährlichen Beitrags, mit dem sie den Verein unterstützen. Auf der anderen Seite liefern sie eigene Kenntnisse und Fertigkeiten, die sie in den Verband einbringen können. Schon in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten war es aus dem Grund ein sehr erfolgsversprechendes Modell, viel Eigenleistung der Mitglieder in die tägliche Arbeit einzubeziehen.

Auch künftig könnten dringliche Arbeiten  vielerorts an einem Samstag von einigen helfenden Händen übernommen werden. Je mehr berufliche Qualifikation sich im Verein versammelt, desto leichter lassen sich diese Arbeiten über die Bühne bringen. Die Ersparnis, die dadurch im Vergleich zum Engagement eines Handwerksbetriebs entsteht, ist nicht zu unterschätzen. Entscheidend ist am Ende des Tages also die Kraft und Entschlossenheit, mit der ein Verein mobilisieren kann.

Entscheidend für den Erhalt des so reichen Vereinslebens in Deutschland wird sein, wie schnell die Vereine wieder zurück in den normalen Alltag können. Viele von ihnen hängen ganz direkt von den jährlichen Veranstaltungen ab. Aus dem Grund liegt auch in den präsentierten Tipps lediglich die Möglichkeit, einen begrenzten Zeitraum zu überbrücken, ehe eine Rückkehr in die Normalität aus finanzieller Sicht wieder absolut notwendig ist.

Startseite