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Finanzen

Anlegen in Immobilien – das sollten Interessenten berücksichtigen

Immobilien gehören zu den beliebtesten Geldanlagen überhaupt und daran wird sich voraussichtlich so schnell nichts ändern. Verwunderlich ist dieser Umstand nicht, denn bereits seit vielen Jahren steigen die Preise für Häuser und Wohnungen in Deutschland sowie dem restlichen DACH-Raum kontinuierlich an. Zudem besteht bei einer Anlage in einer Immobilie die Möglichkeit, sie als Eigeneheim zu nutzen, sie weiterzuvermieten oder sie gewinnbringend zu verkaufen. Dieses Maß an Flexibilität ist ebenfalls ein Vorteil, der Immobilien zugutegehalten werden muss. Ganz zu schweigen davon, dass Immobilien im Fall einer Hyperinflationen einen gewissen Schutz bieten

Foto: Photo by Hernan Lucio on Unsplash

Tatsächlich ist es sogar so, dass der Immobilienmarkt trotz Corona stabil  bleibt. Trotzdem sollte eine Anlage in Immobilien nicht ohne vorherige Überlegungen erfolgen, denn auch hier kann man Fehler begehen. Aus diesem Grund möchten wir uns in diesem Artikel mit einigen Punkten beschäftigen, die jeder Interessent berücksichtigen sollte und dabei möchten wir das Thema Digitalisierung nicht außer Acht lassen.

Netzwerk aus potenziellen Interessenten ist die halbe Miete

Um erfolgreich in Immobilien anzulegen, sollten Sie in der Lage sein, die Anlageobjekte zu einem guten Preis weiterzuvermieten oder zu verkaufen. Das ist nicht immer einfach und erfordert Maßnahmen im Bereich des Marketings. Am besten ist es, wenn Sie ein Netzwerk aus potenziellen Interessenten aufbauen. Wie Sie das letztendlich bewerkstelligen, bleibt Ihnen überlassen, aber beispielsweise der Aufbau einer eigenen Webseite bietet sich an. Das einzige Problem hierbei ist, dass Ihr Webauftritt eine hohe Sichtbarkeit aufweisen muss, damit Sie für relevante Suchbegriffe rankt und gefunden wird. Um das zu bewerkstelligen, sollten Sie Suchmaschinenoptimierung betreiben. Dazu gehört neben hochwertigem Content auch der Aufbau von starken und relevanten Backlinks  . Backlinks fungieren in gewisser Weise als Empfehlungen von anderen Webseiten, weswegen sie zu den wichtigsten Rankingfaktoren von Google gehören.

Politische und wirtschaftliche Rahmenbedingungen spielen immer eine Rolle

Zugegebenermaßen hat sich der Immobilienmarkt von der Krise unbeeindruckt gezeigt, aber das heißt nicht, dass Sie politische und wirtschaftliche Aspekte bei der Wahl von Immobilien außer Acht lassen dürfen. Unter anderem die aktuelle wirtschaftliche Situation ist ein Faktor, den Sie immer berücksichtigen sollten. Falls sich die Krise zusätzlich verschärft, könnte das prinzipiell auch (negative) Auswirkungen auf den Immobilienmarkt haben. Es ist daher ratsam, dass Sie informiert bleiben, um nicht plötzlich eine böse Überraschung zu erleben.

Standort ist einer der ausschlaggebendsten Faktoren

Nicht jede Immobilie ist automatisch ein gutes Anlageobjekt und diesbezüglich gilt es unter anderem den Standort zu nennen. Gerade Immobilien in ländlichen Regionen sind oftmals zu günstigen Preisen zu haben, aber nur bedingt für eine Anlage geeignet. Geht es hingegen um ein Haus oder eine Wohnung im Stadtzentrum einer Metropole wie Berlin, Hamburg oder München sieht es schon ganz anders aus. Bei einer solchen Immobilie können Sie davon ausgehen, dass deren Wert in den kommenden Jahren weiter ansteigen wird. Eine Garantie dafür gibt es jedoch nicht.

Immobilien verursachen hohe laufende Kosten

Die Kosten für Immobilien sollten nie unterschätzt werden, denn es geht hierbei nicht nur um die hohen Anschaffungskosten – auch die laufenden Kosten sind hoch. Schließlich müssen Sie sich um die Instandhaltung kümmern, da sich ein Werterhalt oder gar eine Wertsteigerung andernfalls nicht realisieren lassen.

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