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Ernährung

Taittinger Champagner als Bereicherung im Alltag

Die Ernährung der Menschen in Deutschland hat sich in den vergangenen Jahrzehnten stark verändert. Obwohl in den 50er und 60er Jahren die traditionelle Deutsche Küche den Löwenanteil auf den Speiseplänen der Hausfrauen einnahm, kristallisierte sich auch bedingt durch den Zuzug vieler Gastarbeiter ein Trend heraus, der die Deutschen über den kulinarischen Tellerrand hinausblicken ließ

Von Dülmener Zeitung

Die Eröffnung der ersten Pizzerien und griechischen Lokale läutete eine Entwicklung ein, in der das Essen als reine Nahrungsaufnahme einem gestiegenen Genussbedürfnis gewichen ist. Gab es früher allenfalls zu hohen Festtagen ein Gläschen Taittinger  Champagner, so ist dieser heute deutlich mehr in den Alltag integriert. Als feiner Speisebegleiter oder zum Anstoßen in einer Afterworkrunde eignet sich dieser feine Tropfen ebenso vorzüglich wie als Aperitif.

Abgrenzung zum Sekt:

Was macht den Champagner eigentlich zum Champagner? Champagner gilt als König unter den Schaumweinen und unterliegt daher einer Reihe bestimmter gesetzlicher Anforderungen, um diesen Namen tragen zu dürfen. Zum einen ist das Anbaugebiet entscheidend. Champagner darf nur in der französischen Region Champagne produziert werden. Ca. 33.000 Hektar Fläche in Nordfrankreich sind zu diesem Zweck fast lückenlos bestockt. Auch ist die Verwendung der Rebsorten stark eingeschränkt. Für echten Champagner sind nur sehr wenige Rebsorten zugelassen, sodass heute fast ausschließlich die roten Sorten Pinot Noir und Pinot Meunier, sowie die weiße Traube Chardonnay verwendet werden. Weitere Faktoren, die den Spielraum der Winzer sehr eng halten, sind eine konsequente Ertragsbegrenzung, die Vorschrift zur Flaschengärung über mindestens 15 Monate, sowie die Lese per Hand.

Champagner als Speisebegleiter:

Der besondere Genuss von Taittinger Champagner zeigt sich dann, wenn dieser mit den passenden Gerichten  kombiniert wird. Durch das Zusammenspiel der Aromen entsteht so eine Geschmacksexplosion, die jeden Gaumen betört. Doch welche Speisen eignen sich am besten dazu, dieses Geschmackserlebnis hervorzukitzeln? Eigentlich steht Wein als Essensbegleiter viel eher auf den Speisekarten der Spitzengastronomie, doch Champagner hebt sich durch die enthaltene Kohlensäure deutlich vom Wein ab und öffnet so neue Horizonte, die kein Wein dieser Welt bieten kann. Mit seiner prickelnden Säure ist Champagner ein hervorragender Begleiter zu einem Frühstück mit Freunden. Aber gerade, weil Champagner so vielfältig ist, bietet er sich als Begleiter für eine ganze Reihe unterschiedlicher Gerichte an. Ganz besonders passt er durch seine feine Säure zu salzigen und fetten Gerichten. Somit kann auch gute Hausmannskost wie ein Leberwurstbrot oder Fleischbällchen durch den Genuss von Champagner stark profitieren. Zu vermeiden sind jedoch besonders scharfe oder saure Speisen, bzw. generell die extremen Aromen, die die Feinheit des Champagners zu deutlich überlagern würden. Wer etwas mehr wagen möchte, kann sich durchaus auch einen feinen Champagner rosé zu einem exotischen Gericht aus Indien oder dem Nahen Osten schmecken lassen, sofern die enthaltenen Gewürze nicht zu sehr hervorstechen.

Fazit:

Champagner ist ein echter Allrounder und keineswegs nur als Aperitif geeignet. Durch die große Bandbreite an verschiedenen Sorten sollte für jeden Geschmack und jeden Anlass die richtige Flasche dabei sein. In jedem Fall ist dieses edle und köstliche Getränk viel zu schade dafür, um in den Kellern zu verstauben und nur zu ganz besonderen Anlässen entkorkt zu werden. Champagner bereichert das kulinarische Leben auch und ganz besonders im Alltag!

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