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Website-Gestaltung: So gehst Du sie an

Heute besuchen Kunden nicht mehr nur den lokalen Standort eines Unternehmens, auch online informieren sie sich über die Firma, ihre Leistungen und mögliche Angebote. Der erste Schritt erfolgt damit häufig nicht auf dem realen Firmen-Fußboden, sondern virtuell mit einem Klick auf die Unternehmens-Website, die dem Besucher einen schnellen Einblick in das Unternehmen gibt.

Foto: Photo by Kevin Bhagat on Unsplash

Dieser erste Eindruck projiziert sich unterbewusst auf das gesamte Unternehmensbild, weswegen es ein elementarer Bestandteil eines jeden erfolgreichen Betriebes ist, sich dem professionellen Online-Auftritt zu widmen.

Deine eigene Website: Wissenswertes & erste Schritte

So baust Du eine stimmige Website für Dein Unternehmen, die für Transparenz spricht und Unternehmenswerte nach außen trägt.

Wie erstelle ich überhaupt eine Website?

Die gängigsten Arten der Website-Erstellung sind: die Nutzung eines Homepage-Baukastens, Wordpress und die Selbstprogrammierung der Website. Letztere ist ausschließlich Profis und ITlern zu empfehlen, da die Programmiersprache, Computerkenntnisse & Co. für die Erstellung einer Website einwandfrei beherrscht werden sollten.

Wer das eigentliche Unternehmensgeschehen und alltägliche Arbeitsprozesse im Fokus behalten möchte, kann sich mit einer Webdesign-Werbeagentur zusammen tun. Diese entwickelt mit dem Unternehmer ein Konzept und setzt Ideen und Anregungen nach Absprache um. Werbeagenturen kümmern sich um die gesamte Entwicklung und Realisierung eines Marketingkonzepts. Das Beste: Du kannst Deinem Unternehmen und der Umwelt gleichzeitig Gutes tun – und mit Webdesign Bäume pflanzen.

Welche Website eignet sich für Dein Unternehmen?

Im zweiten Schritt des Website-Aufbaus geht es darum, sich zwischen den vier Hauptarten einer Website zu entscheiden, damit im Anschluss das passende Website-System angewandt werden kann.

Einfache Homepage

Die Homepage ist die wohl einfachste Art der Website. Alle Informationen und News rund um das Unternehmen befinden sich auf nur einer Seite, der Startseite. Daher wird die Homepage auch One-Page-Website genannt. Die einzigen Seiten, die hinzukommen sind rechtlich-relevante, wie z. B. Datenschutzerklärung und Impressum.

Einfache Website

Bei der einfachen Website kommen Unterseiten hinzu: Neben der Homepage bzw. Startseite können auch weitere Seiten mit nützlichem Content gefüllt werden. So erhalten potenzielle Kunden Einblick, das Unternehmen wird vorgestellt und verschiedene Unternehmensbestandteile können erläutert werden – z. B. die Historie, Vision, Werte und Philosophie des Unternehmens. Folgende Punkte kannst Du ebenfalls in die einfache Website einbauen:

· Kundenstimmen & Referenzen

· Bildergalerie des Unternehmens

· Dienstleistungen & Preise

· Kontaktformular inkl. E-Mail, Telefonnummer & Anschrift

· Anfahrt mit Google-Maps

· Karrieremöglichkeiten im Unternehmen

Komplexe Website

Die komplexe Website unterscheidet sich im Vergleich zur einfachen Website darin, dass sie über einen größeren Umfang verfügt, im Layout feiner und hinsichtlich technischer Funktionen fortgeschrittener ist. Sie verfügt u. a. über interaktive Tools, darunter:

· Kommentarsystem

· Forum

· Jobportal

· Mitglieder- oder Kundenbereich

· Online-Shop mit Bezahlmöglichkeit

· Newsletter-Funktionen

· Integrationen anderer Apps

· Fortgeschrittene SEO-Funktionen

· Mehrsprachigkeit

Blog

Mit einem Blog können Unternehmer Content-Marketing betreiben. Durch wissenswerte Beiträge und der Einbindung interessanter Dienstleistungen und Produkte entsteht ein Mehrwert für den Website-Besucher. Tipp: Der Blog kann auch Teil (eine Unterseite) einer komplexen Website sein.

Welche Website-Art eignet sich für wen?

· Einfache Homepage: Für Freiberufler, Privatpersonen und kleine Betriebe, da sie lediglich als digitale Visitenkarte oder der Kurzpräsentation dient.

· Einfache Website: Für Unternehmen, die online Kunden akquirieren möchten, Produkte und Dienstleistungen jedoch offline anbieten.

· Komplexe Website: Für Kundengewinnung über den Online-Kanal und dem Abwerfen von Gewinn durch die Website (z. B. durch Online-Handel).

· Blog: Für die Betreibung von Content-Marketing und dem Anbieten eines inhaltlichen Mehrwerts für Website-Besucher und Kunden.

Konzepterstellung

Hinsichtlich des Konzepts für Deine Website solltest Du Dir u. a. folgende Fragen stellen:

· Was ist das Ziel der Website-Erstellung?

· Wie soll die Website strukturiert sein?

· Welche Inhalte sind geplant?

· Welches Design passt am besten zu Deinem Unternehmen?

Auf einen Blick: 5 wichtige Schritte

1. Die Wahl der Erstellungsart (Builder-Tool) und des Hostings

2. Konzept-Erstellung (inklusive Struktur, geplanten Inhalten und Designs)

3. Die Festlegung und das Sichern einer Domain (im besten Falle .com oder .de)

4. Website-Optimierung für Suchmaschinen und mobile Geräte

5. Online gehen!

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