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Digitaler Impfpass

QR-Codes nicht verbreiten

Berlin (dpa/tmn)

Der digitale Impfpass ist da. Und wie immer gilt: Vorsicht mit sensiblen Gesundheitsdaten. Den digitalen Ersatz für das gelbe Impfheft online zu verbreiten, kann ungeahnte Folgen haben.

Von dpa

Für das digitale Impfzertifikat gilt, was auch beim gelben Heft gilt: Man zeigt es nicht jedem - und teilt keine Bilder davon über Social Media. Foto: Matthias Balk/dpa/dpa-tmn

Beim digitalen Impfpass gilt, was auch beim gelben Heftchen gilt: Nicht einfach überall herumzeigen - und nicht über Social Media teilen oder Screenshots verschicken.

Der Grund: Der QR-Code lässt sich ohne großen Aufwand in die Corona-Warn-App oder CovPass-App auf andere Telefone importieren. Dritte könnten so in den Besitz von gültigen Impfzertifikaten kommen.

«Die Zertifikate sind kopierbar», sagt Holger Bleich vom «c't»-Fachmagazin. Zwar würden Kopien und Fälschungen beim Abgleich mit der Check-App und einem Lichtbildausweis auffallen. Wie wichtig das an einzelnen Stellen mit der Kontrolle genommen werde, sei aber die Frage. Deswegen lautet sein Rat: Das Zertifikat eher für offizielle Anlässe wie Reisen oder im Grenzverkehr nutzen.

Im Alltag hilft manchmal skeptisches Nachfragen: «Wenn am Biergarten jemand den Impfstatus checkt, würde ich mir zeigen lassen, dass das auch wirklich die Check-App ist», sagt Bleich.

Die CovPass-Check-App erkennt man am weißen App-Symbol mit blauem Schild - im Gegensatz zur CovPass-App mit blauem Symbol und weißem Schild. Checkt man mit ihr ein Impfzertifikat, erscheint auf dem Telefon der kontrollierenden Person ein grüner Haken - dazu Name, Nachname und Geburtsdatum der geimpften Person.

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