1. www.dzonline.de
  2. >
  3. Ratgeber
  4. >
  5. Digitales
  6. >
  7. Einsatz von Schwerlastregalen

  8. >

Einsatz von Schwerlastregalen

Schwerlastregale sind so konzipiert, dass sie, wie der Name bereits verrät, besonders schwere Lasten mühelos tragen können. Wenn in einem Unternehmen beispielsweise schwere Zementsäcke, Autoreifen oder Maschinenteile gelagert werden müssen, wären gewöhnliche Regale eindeutig „überfordert“. Damit Sie bei der Auswahl Ihres Schwerlastregals nicht auch überfordert sind, empfiehlt es sich, einen genaueren Blick auf die verschiedenen Modelle zu werfen. Es gibt nämlich nicht „das eine Schwerlastregal“, sondern gleich eine ganze Reihe unterschiedlicher Modelle, die sich in ihrer Konstruktion mitunter deutlich unterscheiden. Eine entscheidende Frage lautet zum Beispiel: Stecken oder Schrauben? Ein Überblick.

Foto: Shenki / clipdealer.de

Regale gibt es in den Baumärkten im Überfluss. Doch nicht jedes Regal ist für alle Einsatzgebiete gleichermaßen gut geeignet. Man stelle sich ein gewöhnliches Kunststoffregal vor, auf dem plötzlich zentnerschwere Maschinenteile gelagert würden. Es wäre ein wahrlich kurzes Vergnügen, denn für solche Belastungen sind „normale“ Regale schlicht und ergreifend nicht konzipiert. Für diese Lasten eignen sich Schwerlastregale aus Metall, wie es sie in Baumärkten, wie zum Beispiel Toom gibt, deutlich besser.

Ideal für Räder, Zementsäcke und Maschinen

Schwerlastregale sind fester Bestandteil vieler Lagerhallen oder Geschäfte. Die Regale haben eine massive Konstruktion aus Stahl, Verstärkungselementen, besonders belastbaren Füßen und Kreuzstreben. Die Stahlkonstruktion ist deutlich stabiler und langlebiger als beispielsweise Regale aus Kunststoff. Das macht sie zur idealen Lagerfläche für:

·         Reifen

·         Zementsäcke

·         Maschinen

·         sperrige Güter

·         Ersatzteile

·         Fässer

Auch größere Mengen an Werkzeug lassen sich hervorragend lagern, denn auch wenn Schraubenzieher und Co. einzeln betrachtet nicht schwer sind, können hunderte davon ein stattliches Gewicht auf die Waage bringen. Und Schwerlastregale aus Stahl können mühelos sogar mehrere Tonnen tragen. Das erweitert ihr Einsatzgebiet noch um ein Vielfaches.

Steckregal oder besser Schraubregal?

Stecken oder Schrauben, das ist hier die Frage: Pauschal lässt sich diese nicht beantworten, vielmehr kommt es auf den konkreten Bedarf an. Dass Steckregale per se stabiler sind, ist ein häufiges Vorurteil, das aber auf Schwerlastregale nicht zutrifft. Zwar ist es natürlich richtig, dass Schrauben brechen können. Bei diesen Schwerlastmodellen sind sie aber stabil genug, dasselbe Gewicht halten zu können wir Steckregale. Trotzdem gibt es Unterschiede.

Schraubregale sind in der Anschaffung zunächst günstiger

Schraubregale sind in der Anschaffung günstiger, dafür ist der Aufbau zeitintensiver. Sie benötigen Werkzeuge und haben es mit einer relativ großen Menge an Schrauben (u. Ä.) zu tun, die leicht verloren gehen. Auch lassen sich Schraubmodelle aufgrund der aufwändigeren Handhabung nicht so schnell umbauen, was in manchen Lagern aber nötig wäre. Ist absehbar, dass das Regal in seiner ursprünglichen Form für viele Jahre genutzt wird, ist die Schraubversion aber absolut passend.

Steckregale: Maximale Flexibilität im Lager

Steckregale kommen ohne Schrauben aus und sind so konzipiert, dass die tragenden Teile ineinandergesteckt werden. Das spart Zeit beim Auf-, Ab- und v. a. Umbau. Denn wo heute noch flache Schwergewichtsbatterien stehen, sollen vielleicht ab nächste Woche Autoreifen lagern. Dann kann ein solches Regal rasch angepasst werden, ohne dass massenhaft Schrauben und Werkzeuge benötigt würden. Die größere Flexibilität macht sich aber im Anschaffungspreis bemerkbar: Steckregale sind in aller Regel teurer als Schraubregale. Trotzdem lohnt sich die Anschaffung, wenn sich die Lagerbedingungen häufig ändern.

Schwerlastregale an der Wand befestigen?

Ob ein Schwerlastregal frei tragend an der Wand befestigt werden kann, hängt tatsächlich von den örtlichen Gegebenheiten ab. Längst nicht jedes Mauerwerk ist für tonnenschwere Lasten geeignet. Alte Gemäuer oder Rigipswände kommen zum Beispiel nicht infrage. Etwas anders sieht es aus, wenn die Befestigung an der Wand nur als Ergänzung für ein auf dem Boden stehendes Regal gedacht ist. Doch auch hierfür müssen einige Bedingungen erfüllt sein, deren Erläuterung hier den Rahmen sprengen würde. Fachkundige Beratung zu diesem und allen weiteren Themen rund um Schwerlastregale bekommen Sie in Baumärkten.

Startseite
ANZEIGE