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Der Online-Handel in Deutschland wächst rapide an

Online-Verkäufe oder auch E-Commerce ist in den letzten Jahren in Deutschland immer weiter angewachsen. Beinahe täglich kommen hunderte neuer Online-Shops dazu. Ein Segen und Fluch zugleich, denn mit wachsendem Absatz steigt auch die Konkurrenz.

Foto: unsplash.com

Doch wie hebt man in Zeiten wie diesen den eigenen Shop gegenüber der Konkurrenz ab? Experten sind der Meinung, dass der Onlinehandel in der Zukunft noch weiter expandieren wird. Eine Chance für die Händler?

Im Alleingang unmöglich

Zahlreiche Neuhändler nehmen sich vor, ihren Shop vollkommen allein zu führen. Ein Vorsatz, der schlichtweg nicht durchführbar ist. Das beginnt schon bei der Versandlogistik. Es ist eine Sache, hunderte Bestellungen pro Tag entgegenzunehmen, die andere Sache ist, sie zu bearbeiten. Es gibt leider noch keinen fleißigen Roboter, der alle bestellten Produkte zusammensucht, sie verpackt und an den Verbraucher verschickt. Roboter nicht, aber Experten für Organisation, die Onlinehändler bei ihrer Arbeit unterstützen.

Wer einen eigenen Shop ins Leben ruft, träumt nicht selten vom großen Reichtum. Geld ausgeben für Angestellte ist da nicht drin. Denn, bevor man sich einen Namen gemacht hat, sind die Verkäufe oft gering und das Geld reicht kaum zum Leben. Doch selbst wenn das Geschäft floriert, ist ein Angestellter immer auch ein Risikofaktor. Einerseits übernimmt er wichtige Aufgaben, andererseits kostet er Geld.

Dieses Geld kann nicht immer gezahlt werden, vor allem bei saisonalen Produkten oder bei Absatzschwierigkeiten. Doch Sozialabgaben und Gehalt werden auch in einem Monat fällig, indem man auf den Waren sitzengeblieben ist. Genau hier helfen Experten dabei, die Kosten zu senken und gleichzeitig effizienter zu arbeiten. Wer seine Logistik auslagert und Experten damit betraut, kann sich auf die Kernkompetenzen fokussieren und dabei zusehen, wie das eigene Geschäft zum wachsenden Umsatz des Online-Handels beiträgt.

Warum Online-Hilfe so gefragt ist

Ein Angestellter braucht einen Arbeitsplatz. Er könnte natürlich im Homeoffice arbeiten, doch hier muss auch erst einmal die richtige Person gefunden werden. Anders funktioniert das bei freiberuflichen Mitarbeitern, die nach Leistung bezahlt werden. Ob Organisationshelfer oder virtuelle Assistenzen, die Auslagerung einzelner Geschäftszweige erhöht die Effizienz, obwohl sie Geld kostet.

Das zeigt sich auch im Bereich des Marketings. Immer mehr Werbekampagnen werden nicht mehr über lokale Agenturen gebucht, sondern über kleine Marketing-Experten, die ihre Dienstleistungen online anbieten. Mit Erfolg, denn nicht nur das Marketing selbst, sondern auch die Planung funktioniert heute fast ausschließlich über das Word Wide Web.

Und das Ergebnis? Kostenersparnis, mehr Effizienz, mehr Erfolg. Denn wo kein Büro, da keine Miete. Wo kein Anstellungsverhältnis, da keine Sozialabgaben. Wo keine Aufträge für die freiberuflich tätigen Dienstleister, da keine Rechnung.

Als Unternehmer hat man durch freiberuflich tätige Mitarbeiter und Helfer einfach mehr Freiheiten und Flexibilität und kann seine Kosten deutlich besser kontrollieren. Und nicht zuletzt Krisensituationen haben gezeigt, wie schnell Mitarbeiter nicht mehr bezahlt werden und dann entlassen werden können und müssen. Hier lohnt es sich, flexible Verträge mit freiberuflichen Helfern zu haben, denn diese werden nach Leistung bezahlt.

Wird die Leistung nicht benötigt, erstellt der selbstständige Berater oder Dienstleister natürlich keine Rechnung. Im Notfall ist es also möglich, Kosten zu sparen und das eigene Geschäft überleben zu lassen.

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