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Bitcoins kaufen - und dann? Wie man Kryptowährung sicher aufbewahrt

Tagtäglich steigt die Anzahl jener Unternehmen, die die Kryptowährung Bitcoin als Zahlungsmittel akzeptieren. Doch es geht nicht nur darum, dass man weiß, dass es sich um eine dezentrale Kryptowährung handelt, die Ende 2017 bei 20.000 US Dollar lag und dann im Jahr 2018 rund 80 Prozent ihres Werts verlor - wer sich mit dem Thema Bitcoin befasst, der muss sich auch mit der Aufbewahrung der digitalen Währung befassen.

Foto: WorldSpectrum / Pixabay

Betrachtet man nämlich die Aufbewahrung aus rein technischer Sicht, so besitzt man keine Bitcoins, sondern hat nur einen digitalen Schlüssel, mit dem dann auf eine öffentliche Bitcoin-Adresse zugegriffen und die Transaktion autorisiert werden kann. Die Informationen, die dafür benötigt werden, sind in dem Wallet, also in dem digitalen Portemonnaie, gespeichert.

In Wallets für digitale Währungen, in denen man neben dem Bitcoin auch Ether, Ripple oder auch NEO aufbewahren kann, werden die privaten Schlüssel verstaut, die der Nutzer braucht, um sodann auf die Bitcoin-Adresse zugreifen zu können, um Guthaben empfangen wie auch zu versenden. Wer sich mit der sicheren Aufbewahrung seiner digitalen Coins befasst, der wird zu dem Ergebnis kommen, dass es verschiedene Wege gibt, um Kryptowährungen sicher zu verstauen. Folgende Möglichkeiten stehen hier zur Verfügung: Desktop-Wallet, Mobile-Wallet, Online-Wallet, Hardware-Wallet sowie die Paper-Wallet.

Desktop-Wallet

Hat man einen originalen Bitcoin-Klienten auf seinem Rechner installiert, so wird bereits ein Wallet genutzt. Die Software kann, neben der Weiterleitung von Transaktionen, auch Bitcoin-Adressen generieren, sodass man Guthaben empfangen wie auch versenden kann. Man sollte, bevor man sich für ein Desktop-Wallet entscheidet, aber im Vorfeld einen Vergleich der unterschiedlichen Anbieter durchführen. Mitunter helfen auch Test- wie Erfahrungsberichte.

Mobile-Wallet

Die Mobile-Wallet wird als App direkt auf dem Smartphone installiert. Das heißt, der private Schlüssel wird sodann am mobilen Endgerät aufbewahrt. Der Vorteil dieser Variante? Man kann jederzeit mit dem Smartphone Bitcoins versenden wie auch empfangen. Einige Bitcoin-Wallets unterstützen auch die sogenannte Near-Field-Communication Technologie (kurz: NFC).

Online-Wallet

Hier wird der private Schlüssel direkt auf einem Server verwahrt. Die Verwaltung wird von einer externen Partei durchgeführt. Der wohl größte Vorteil der Online-Wallet? Die ständige Verfügbarkeit. Man benötigt hier nur einen Internetzugang auf dem mobilen Endgerät. Jedoch darf der Nachteil nicht außer Acht gelassen werden, dass der Server von einer externen Stelle verwaltet wird. Das heißt, der Nutzer kann etwa nicht überprüfen, ob genügend für die Sicherheit getan wird.

Coinbase, eine der größten Bitcoin-Börsen der Welt, ist zudem auch ein Bitcoin-Wallet. Hier können Nutzer aus Europa wie auch aus den USA Bitcoin kaufen und auch verwahren. Wer sich hingegen für eine Handelssoftware interessiert, so etwa für Bitcoin Code, sollte im Vorfeld einen Blick hinter die Kulissen werfen, sodass man die Sicherheit hat, dass es sich um einen seriösen Anbieter handelt. Hier helfen vor allem Test- wie auch Erfahrungsberichte weiter, die man problemlos im Internet finden kann.

Hardware-Wallet

Geht es etwa darum, seine Coins so sicher wie möglich bei sich zu haben, so sind Hardware-Wallets eine ausgesprochen beliebte Methode. Bei einem Hardware-Wallet wird der Schlüssel nämlich elektronisch verwahrt. Hardware-Wallets sind vor allem dann, wenn es darum geht, Zahlungen zu tätigen wie auch Coins aufzubewahren, ausgesprochen sicher.

So unterstützt etwa der Ledger nano-S zahlreiche digitale Währungen - so etwa den Bitcoin, Ether, Ripple, NEO, Litecoin wie auch Dash.

Paper-Wallet

Die wohl günstigste wie auch bekannteste Methode, wenn man seine digitalen Coins aufbewahren möchte. Es gibt diverse Anbieter, die für den Nutzer eine Bitcoin-Adresse erstellen und diese dann als QR-Code auf ein Blatt Papier drucken. Dabei beinhaltet ein QR-Code die öffentliche Adresse, damit man Bitcoins empfangen kann, der andere QR-Code beinhaltet hingegen den privaten Schlüssel, um die Coins dann aufzubewahren oder auch transferieren zu können.

Wie sicher sind die digitalen Portemonnaies?

Natürlich hängt die Antwort auf die Frage auch davon ab, wie vorsichtig der Nutzer ist. Um auf die Bitcoin in dem Wallet zugreifen zu können, benötigt man einen privaten Schlüssel. Verliert man den Schlüssel, so sind die Coins weg. Das bedeutet, solange kein Dritter einen Zugriff auf den Schlüssel hat, sind diese sicher aufbewahrt.

Bild: WorldSpectrum / Pixabay

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