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Verkehrswende

Vom Packesel zum Politikum: So steht es ums Lastenrad

Berlin (dpa)

Diese Zwei- bis Dreiräder beschäftigen das Land - oder vor allem die Politik? Seit dem Vorschlag der Grünen, den privaten Kauf von Lastenrädern bundesweit zu fördern, wird ihr Nutzen diskutiert. Im Alltag spielen sie eine eher kleine Rolle.

Von Mona Wenisch, dpa

Seit dem Vorschlag der Grünen, den privaten Kauf von Lastenrädern bundesweit zu fördern, wird ihr Nutzen diskutiert. Foto: Annette Riedl/dpa/Archivbild

Raus aus dem Auto und rauf aufs Lastenrad: Die Grünen wollen mit einer Förderprämie von 1000 Euro den privaten Kauf von Lastenfahrrädern unterstützen. Welche Modelle gibt es bereits? Und worauf sollten Interessierte achten?

Auch der Fahrradclub ADFC spricht sich für eine «langfristige Kaufförderung und eine stärkere Förderung der Sharing-Angebote» aus. Auch auf dem Land könne ein Lastenrad in vielen Fällen ein eigenes Auto ersetzen, sagt Schneider. «Durch den elektrischen Antrieb können gut jeden Tag viele Kilometer geradelt werden, ob fürs eigene Gewerbe oder privat auf dem Weg zum Supermarkt oder zum Kindergarten.» Voraussetzung sei aber auch hier ein gut ausgebautes Radwegenetz.

CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak kritisierte die Vorschläge auf Twitter als «abstrus und weltfremd». Für viele Menschen im ländlichen Raum, gerade für Handwerker, sei dies eben nicht die perfekte Lösung. Auch Umweltministerin Svenja Schulze (SPD) reagiert skeptisch auf den Vorschlag: Der Bund fördere längst Lastenräder, und zwar für Freiberufler, Betriebe, Vereine oder Kommunen.

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