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Religion

Zweiter Ramadan unter Pandemie-Bedingungen vor Start

Köln/Wuppertal (dpa/lnw) - Im muslimischen Fastenmonat Ramadan sollen in der Corona-Krise viele der geplanten Veranstaltungen in den Moscheegemeinden virtuell ablaufen. Wie die Türkisch-Islamische Union Ditib ankündigte, werden etwa Predigten oder Lesungen online angeboten. Der Ramadan, der in diesem Jahr am kommenden Dienstag beginnt, sei auch immer ein Monat besonderer Solidarität, betonte der größte Islamverband in Deutschland. Gläubige Muslime essen und trinken den ganzen Tag nach Sonnenaufgang nichts. Erst nach Einbruch der Dunkelheit findet normalerweise in geselliger Runde das Iftar-Fastenbrechen im privatem Kreis oder in der Moscheegemeinde statt.

dpa

Wie schon 2020 wird das auch diesmal wegen der coronabedingten Einschränkungen kaum möglich sein. Mitglieder von Wuppertaler Moscheegemeinden wollten daher erneut einen besonderen Service anbieten, sagte der Sprecher der Ditib Zentralmoschee Wuppertal, Muhammed Sönmez. Täglich sollen frisch gekochte Mahlzeiten an verschiedenen Standorten in der Stadt an Bedürftige - Muslime wie Nicht-Muslime - ausgeteilt werden. Unter dem Motto «Iftar Delivery» wollten die ehrenamtliche Helfer im Ramadan bis zum 12. Mai rund 15 000 Pakete mit Mahlzeiten liefern.

© dpa-infocom, dpa:210411-99-158336/2

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