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«Wir sind kleine Gallier»: Neue Zuversicht in Bielefeld

Bielefeld (dpa/lnw)

Der Bielefelder Trainer Frank Kramer sieht sein Team nach dem jüngsten sportlichen Höhenflug auf gutem Kurs Richtung Klassenverbleib. «Die Erfolgserlebnisse helfen, ein gewisses Selbstverständnis zu entwickeln», sagte der Fußball-Lehrer. Die bisher vergleichsweise geringe Zahl an Niederlagen (7) wertete er als ermutigendes Signal: «Es ist nicht so ganz einfach, gegen uns zu gewinnen. Wir sind kleine Gallier und wehren uns gegen alles.»

Von dpa

Bielefelds Trainer Frank Kramer gestikuliert. Foto: Tom Weller/dpa/Archivbild

In den vergangenen fünf Partien verbuchte die Arminia bei drei Siegen und zwei Remis elf Punkte und damit in diesem Zeitraum nur einen Zähler weniger als die beiden führenden Teams aus München und Dortmund. Dabei überstand das Kramer-Team selbst solch schwere Spiele wie in Leipzig (2:0), Freiburg (2:2) und Frankfurt (2:0) ohne Niederlage. Das verhalf zu einem Sprung vom vorletzten auf den 14. Tabellenplatz der Bundesliga.

Noch in den ersten zehn Saisonspielen schienen die Ostwestfalen bei einer bedenklichen Ausbeute von nur fünf Punkten auf Abstiegskurs. «Die Leistungen in den ersten zehn Spielen waren in vielen Fällen in Ordnung. Jetzt kommen ein paar Punkte mehr dazu, das macht die Arbeit etwas freudvoller», kommentierte Kramer.

Mit einem Erfolg am 5. Februar über Mönchengladbach könnte Bielefeld sogar an der kriselnden Borussia vorbeiziehen. Doch in der SchücoArena gelang bisher erst ein Sieg. Kramer hofft, dass der jüngste Aufwärtstrend sich auch auf Heimspiele überträgt: «Wir wollen mindestens zwei Clubs hinter uns lassen, im besten Fall natürlich drei. Für uns ist dabei nicht entscheidend, wer es dann ist.»

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