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Kriminalität

Verfassungsschutz soll vor Cyber-Attacken warnen

Düsseldorf (dpa/lnw) - Der NRW-Verfassungsschutz soll künftig vor Cyber-Attacken warnen. Das ist Teil eines Konzepts für mehr Cyber-Sicherheit, das NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) am Donnerstag vorgestellt hat. Das Online-Portal «www.cybersicherheit.nrw» werde Bürger, Unternehmen und Institutionen über Themen wie Passwortsicherheit, Daten-, Identitätsdiebstahl und Wirtschaftsspionage informieren.

dpa

Herbert Reul (CDU), Innenminister von Nordrhein-Westfalen, nimmt seine Maske ab. Foto: Rolf Vennenbernd

Nordrhein-Westfalen sei das erste Bundesland, das eine Koordinierungsstelle dieser Art eingerichtet habe. Um digitale Bedrohungen für die Innere Sicherheit in Nordrhein-Westfalen besser abwehren zu können, verstärkten Polizei und Verfassungsschutz ihre Maßnahmen.

Die Computerkriminalität sei im Corona-Jahr 2020 um 20,8 Prozent auf 24 300 Fälle angestiegen, den höchsten Stand seit fünf Jahren. «Deshalb brauchen wir Cyber-Cops», so Reul. 2020 habe die nordrhein-westfälische Polizei 78 neue Stellen in der Online-Sachfahndung geschaffen. In diesem Jahr kämen noch einmal 31 Stellen hinzu. Die Bedeutung des Verfassungsschutzes werde im Bezug auf Bedrohungen aus dem Ausland deutlich: Allein im Jahr 2020 habe der Landesverfassungsschutz 110 Unternehmen und Institutionen in Nordrhein-Westfalen vor Angriffsversuchen fremder Nachrichtendienste gewarnt.

© dpa-infocom, dpa:210415-99-218978/2

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