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Studie: Priorisierte Impfung für Jugendliche

Siegen (dpa/lnw)

Bislang gibt es in Deutschland keine allgemeine Corona-Impfempfehlung für Kinder und Jugendliche. Im Kreis Siegen-Wittgenstein soll nun dennoch Menschen ab zwölf Jahren ein Impfangebot gemacht werden - im Rahmen einer Studie hoffen Forscher auf neue Erkenntnisse.

Von dpa

Eine Arzthelferin impft eine Patentin mit einer Spritze. Foto: Ole Spata/dpa/Symbolbild

Wissenschaftlich begleitet sollen Kinder und Jugendliche ab zwölf Jahren im Kreis Siegen-Wittgenstein nun bevorzugt geimpft werden. Am heutigen Freitag (12.00 Uhr) informieren die beteiligten Wissenschaftler und Mediziner mehrerer Universitäten über die Impfstudie für junge Menschen, die in den kommenden Tagen starten soll.

Eine priorisierte Covid-19 Impfung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen ermögliche eine schnelle Rückkehr in den gewohnten schulischen oder universitären Alltag, teilte die am Projekt beteiligte Universität Siegen mit. Außerdem solle das Ansteckungsrisiko für die Elterngeneration gesenkt und ein positiver Effekt auf das Infektionsgeschehen in der Gesamtbevölkerung erzielt werden.

Von der Studie erhoffe man sich Aufschluss darüber, wie sich eine Impfung aller Bevölkerungsgruppen auf die Pandemie, aber auch auf andere infektiöse Situationen, etwa die jährlich wiederkehrende Grippewelle auswirkt. Dazu sollen die jungen Geimpften und ihre Eltern befragt werden.

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