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Stamp nennt Ausgangssperren «gefährlichen Unsinn»

Köln (dpa/lnw) - Der stellvertretende nordrhein-westfälische Ministerpräsident Joachim Stamp (FDP) hat scharfe Kritik an den neuen coronabedingten Ausgangsbeschränkungen geäußert. Bei einem digitalen Landesparteitag der NRW-FDP sprach der FDP-Landeschef in diesem Zusammenhang am Samstag in Köln von «gefährlichem Unsinn».

dpa

Joachim Stamp, der Vorsitzende der FDP in Nordrhein-Westfalen. Foto: Federico Gambarini

Stamp dankte der FDP-Bundestagsfraktion dafür, dass sie mit einer Verfassungsklage «klare Kante» zeige gegen eine «Verschiebung der Grundkoordinaten» einer freiheitlichen Gesellschaft. «Wir lehnen eine Placebo-Politik ab, die mit pauschalen Ausgangssperren Menschen ihre Grundrechte beschneidet und dabei keine Erfolge bei der Pandemie-Bekämpfung erreichen wird», sagte Stamp. «Wir setzen als freie Demokraten nicht darauf, Menschen einzusperren.» Stattdessen setze die FDP auf Kontaktbeschränkungen, hohes Impf-Tempo und viele Corona-Tests.

Der 50-jährige NRW-Familienminister wollte sich am Mittag zur Wiederwahl als Parteichef des größten deutschen FDP-Landesverbands stellen, den er seit November 2017 führt.

© dpa-infocom, dpa:210424-99-335287/2

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