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Sonne satt: Bislang heißester Tag des Jahres in NRW

Essen (dpa/lnw)

Die einen jauchzen, die anderen ächzen: Die Hitze beschäftigt die Menschen in Nordrhein-Westfalen. Auch am Freitag soll es wieder bis zu 34 Grad warm werden. Der Deutsche Wetterdienst warnt vor allem Ältere.

Von dpa

Zwei Menschen gehen bei Sonnenaufgang über eine Treppe des Tetraeders in Bottrop. Foto: Marcel Kusch/dpa/Archivbild

Nordrhein-Westfalen hat am Donnerstag laut Deutschem Wetterdienst (DWD) den bislang heißesten Tag des Jahres erlebt. Am späten Nachmittag wurden etwa in Münster und am Flughafen Köln/Bonn jeweils gut 35 Grad gemessen, wie eine Meteorologin sagte. Ziemlich heiß war es auch in Lippstadt mit knapp 35 Grad, sowie in Ennigerloh und Arnsberg mit jeweils rund 34 Grad. Der Allzeit-Juni-Rekord wurde jedenfalls nicht geknackt: Die höchste jemals in einem Juni in NRW gemessene Temperatur lag bei 37,9 Grad. Gemessen wurde sie am 27. Juni 1947 an Stationen in Köln und Königswinter.

Freitag wird es erneut heiß mit bis zu 34 Grad - und schwül. Im Laufe des Tages halten die Wetterexperten dann überall kräftige Schauer und Gewitter für möglich, auch Unwetter mit Sturmböen, Starkregen und Hagel kann es geben.

Der Deutsche Wetterdienst warnt die Bevölkerung vor der starken Hitze. «Die Hitze wird alte und pflegebedürftige Menschen extrem belasten», hieß es in der Warnung. In dicht bebauten Stadtgebieten sei wegen verringerter nächtlicher Abkühlung mit einer zusätzlichen Belastung zu rechnen. In der Nacht auf Freitag soll es in NRW zwischen 22 und 17 Grad warm bleiben, nur im Bergland können die Temperaturen auf bis zu 14 Grad sinken. Die Hitze-Warnung gilt zunächst bis Freitagabend 19.00 Uhr.

Der DWD wies darauf hin, dass auch die Waldbrandgefahr hoch ist. Aus einer DWD-Karte geht hervor, dass für die allermeisten Landesteile die zweithöchste Warnstufe gilt.

Die intensive Sonneneinstrahlung sorgte am Donnerstag auch für gestiegene Ozonwerte. An fünf Messstellen wurden zeitweise mehr als 180 Mikrogramm Ozon pro Kubikmeter Luft gemessen. Ab diesem Wert wird die Bevölkerung informiert. Das Landesumweltamt empfahl Ozon-empfindlichen Menschen wie etwa Asthmatikern, Anstrengungen im Freien zu vermeiden. «Sportliche Ausdauerleistungen sollten auf die frühen Vormittagsstunden oder auf die Abendstunden verlegt werden», teilte die Behörde in Essen mit.

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