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NRW-Bereitschaftspolizei bekommt neue Schutzausrüstung

Düsseldorf (dpa/lnw)

Von dpa

In Westen gekleidete Polizisten. Foto: Silas Stein/dpa

Mehr Schutz und Komfort für die Bereitschaftspolizei in NRW: Die Beamten, die zum Beispiel bei Demonstrationen oder Fußballspielen im Einsatz sind, bekommen eine neue Körperschutzausstattung (KSA). Dazu gehört eine Weste, die gleichzeitig gegen Schläge, Stiche und Schüsse wirken soll.

Am Dienstag (7. September) will Innenminister Herbert Reul (CDU) die neue Schutzausstattung vorstellen. Im Mitarbeitermagazin der NRW-Polizei gab es jetzt erste Einblicke: So müssen Polizisten demnächst keine zwei Westen - einmal gegen Schläge und Stiche, einmal gegen Schüsse - mehr tragen. Das neue Modell soll allem Stand halten und trägt sich laut dem Mitarbeitermagazin «viel leichter und bietet größere Bewegungsfreiheit.»

Helm, Funkgerät oder Bodycam können demnach direkt an der Weste befestigt werden. Über Schnellverschlüsse kann die Ausrüstung schnell abgelegt werden. «An heißen Tagen kann man so in ruhigen Einsatzlagen mal die KSA lüften, um den Körper zu kühlen», heißt es in dem Bericht des Magazins.

Die alte Schutzausstattung - von der die Westen nur ein Teil waren - wog nach Angaben der Gewerkschaft der Polizei (GdP) knapp 25 Kilogramm. Die neue Ausrüstung ist drei Kilo leichter und geht auch auf Untersuchungen der Sporthochschule Köln zurück. Die Forscher hatten der alten Ausrüstung unter anderem attestiert, extrem schweißtreibend zu sein.

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