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Fußball

Niederrheinpokal: Dritt- und Viertligisten unter sich

Duisburg (dpa/lnw) - Der Gewinner des Niederrheinpokals sowie des Westfalenpokals und damit die Teilnehmer an der 1. Hauptrunde im DFB-Pokal werden vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie durch Turniere der Dritt- und Viertligisten ermittelt. Die Ligen ab der Oberliga abwärts waren Ende der vergangenen Woche abgebrochen und annulliert worden.

dpa

Im Fall des Westfalenpokals bestätigte dies bereits der Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen (FLVW). Demnach spielen dort der SC Verl aus der 3. Liga und die Regionalligisten SV Lippstadt, SC Wiedenbrück, Preußen Münster, Sportfreunde Lotte und SV Rödinghausen in zunächst zwei Viertelfinals mit zwei Freilosen gegeneinander. Das Endspiel steigt am 29. Mai unabhängig von den Final-Teilnehmern in Verl.

Am Niederrhein gibt es nach Informationen des Magazins «RevierSport» ein Siebener-Turnier. Bis Freitag soll die Einigung der Teilnehmer schriftlich fixiert werden. Dabei sind demnach die Drittligisten MSV Duisburg und KFC Uerdingen sowie die fünf Regionalliga-Clubs Rot-Weiss Essen, Rot-Weiß Oberhausen, Wuppertaler SV, SV Straelen und VfB Homberg.

«Ich glaube, dass es die fairste Lösung ist, die letztendlich in der Gesamtbewertung aller Umstände getroffen werden konnte», sagte Marcus Uhlig, Vorstandschef des diesjährigen DFB-Pokal-Viertelfinalisten Essen: «Leider Gottes ist es so, dass die aktuelle Gesetzeslage Mannschaften unterhalb der vierten Liga verbietet zu trainieren und zu spielen. Bis zum 30. Juni muss jeder Landesverband einen DFB-Pokal-Teilnehmer benennen. Da bleibt eigentlich nichts anderes übrig, als es so zu lösen.»

Sein Verein habe für angeboten, «für den Fall, dass wir im DFB-Pokal spielen, einen noch näher zu besprechenden kleinen Prozentsatz unseres Erstrunden-Honorares noch einmal abzugeben und diesen in den Solidartopf für die Vereine, die jetzt nicht weiterspielen dürfen, reinzulegen», sagte Uhlig.

© dpa-infocom, dpa:210421-99-291768/4

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