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Neuer Verdacht auf Geflügelpest im Kreis Paderborn bestätigt

Delbrück (dpa/lnw) - Der neue Verdachtsfall auf Geflügelpest im Kreis Paderborn hat sich bestätigt. Das teilte der Kreis am Samstag mit. Laut Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) handele es sich, wie auch bei den bisherigen Ausbrüchen in diesem Frühjahr, um die hoch ansteckende Geflügelpest vom Typ H5N8.

dpa

Ein Schild mit dem Schriftzug "Geflügelpest". Foto: Stefan Sauer

Wegen des Verdachtsfalls wurden in Delbrück bereits rund 155 000 Junghennen getötet. «Tiere im Seuchenbestand müssen nach der Geflügelpestverordnung bereits bei einem deutlichen klinischen Verdacht getötet werden», teilte der Kreis zur Begründung mit.

In der Folge der Bestätigung durch das FLI werde der bereits vorhandene Sperrbezirk ausgedehnt. Von den strengeren Regeln im Sperrbezirk seien 18 weitere Geflügelhaltungen betroffen. Dazu gehört etwa, dass sämtliches Geflügel in einem geschlossenen Stall oder unter einer überstehenden, geschlossenen Schutzvorrichtung untergebracht werden muss.

Die Tierkrankheit wird auch Vogelgrippe genannt. Sie ist Experten zufolge für Menschen ungefährlich. Für den Kreis Paderborn ist Delbrück der vierte Fall in diesem Frühjahr. Insgesamt mussten damit bereits über 300 000 Tiere getötet werden.

© dpa-infocom, dpa:210411-99-158341/2

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