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Kriminalität

Mutmaßliche Einbrecher in Untersuchungshaft

Düsseldorf (dpa/lnw) - Die mutmaßlichen Einbrecher, die nach einem Coup bei einem Juwelier in Düsseldorf Streifenwagen gerammt und Polizisten verletzt haben, sind wegen schweren Bandendiebstahls in Untersuchungshaft. Sie sollen einer europaweit agierenden Bande von Einbrechern angehören, die sich auf Juweliere, Optiker und Parfümerien spezialisiert hat, wie ein Polizeisprecher am Montag auf Anfrage sagte.

dpa

Handschellen sind an einem Gürtel eines Beamten befestigt. Foto: Frank Molter

Die komplette Beute, Uhren und Schmuck, konnte in ihrem Fluchtwagen sichergestellt werden. Die 49 und 31 Jahre alten Männer sollen am frühen Samstagmorgen bei einem bekannten Juwelier eingebrochen sein. Wegen der Ausgangssperre war es in der Innenstadt zur Tatzeit so still, dass Polizisten das Klirren von Glas aus einiger Entfernung wahrgenommen hatten.

Auf der Flucht hatten sie dann zwei Einsatzwagen der Polizei gerammt und dabei zwei Polizisten verletzt, um zu entkommen. Der 49-Jährige sei wegen Raubes vorbestraft, gegen ihn habe Frankreich ein Einreiseverbot verhängt. Die Düsseldorfer Polizei hatte bereits vor einiger Zeit die Ermittlungskommission «Duft» auf die Bande angesetzt.

Die Ermittler gehen davon aus, dass es sich um reisende Einbrecher handelt, die in vielen Städten Europas Anlaufstellen und Mittelsmänner haben.

© dpa-infocom, dpa:210426-99-359614/2

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