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Musiker sollen bei Konzerten wieder in vollen Hallen spielen

Köln/Düsseldorf/Dortmund (dpa/lnw)

Abgesagte Tourneen und verbotene Veranstaltungen: Wegen der Corona-Pandemie sind die Konzerthallen in den vergangenen Monaten leer geblieben. Mit der neuen Corona-Schutzverordnung soll sich das nun ändern. Zunächst gibt es aber nur wenige Auftritte.

Von dpa

Besucherinnen und Besucher eines Konzerts. Foto: Jean-Christophe Bott/KEYSTONE/dpa/Symbolbild

Die Betreiber großer Konzerthallen in Nordrhein-Westfalen wollen angesichts der neuen Corona-Schutzverordnung möglichst bald wieder in den Vollbetrieb gehen. Für die nächsten Wochen haben zwar fast alle Künstler ihre ursprünglich geplanten Konzerte wegen der Pandemie abgesagt. «Aber wir sind bereit und gehen bei kommenden Konzerten von einer vollen Auslastung aus», sagte ein Sprecher der Eventhallen in Düsseldorf.

In der Kölner Lanxess-Arena sollen den Planungen nach in nächster Zeit Peter Maffay (25.9.), Roland Kaiser (10.10.) und die Ärzte (18.11.) vor jeweils bis zu 16.000 Zuschauern spielen. Auch beim Karnevalsauftakt «Elfter im Elften» (13.11.) mit zahlreichen Bands soll die Halle voll werden.

«Wir brauchen die 100 Prozent Kapazität, ansonsten ist das ganze Geschäft nicht wirtschaftlich», sagte Arena-Chef Stefan Löcher der Deutschen Presse-Agentur. «Deshalb sehen wir die neuen Regelungen in NRW als guten, richtungsweisenden ersten Schritt.» Seit Beginn der Pandemie seien mehr als 200 in der Arena geplante Konzerte ausgefallen oder verlegt worden - «da brauchen wir dringend eine Perspektive», sagte Löcher. Diese sei nun endlich gegeben.

Laut der seit Freitag in Kraft getretenen neuen Corona-Schutzverordnung gilt ab einer Sieben-Tage-Inzidenz von über 35 bei vielen Veranstaltungen die sogenannte 3G-Regel - geimpft, genesen, getestet. Besucherhöchstgrenzen gibt es zwar bei großen Sportveranstaltungen - nicht aber bei Konzerten. Hallenbetreiber müssen beim Gesundheitsamt ein Hygienekonzept vorlegen und genehmigen lassen.

Die Dortmunder Westfalenhallen haben nach Angaben eines Sprechers bereits grünes Licht für ihr angepasstes Hygienekonzept erhalten. Am 23. September soll dort Peter Maffay gastieren, im November kommen unter anderem Howard Carpendale, Roland Kaiser und Pietro Lombardi.

Im Düsseldorfer PSD-Bank-Dome mit einer Kapazität für 15 000 Zuschauer stehen in diesem Jahr wegen vieler Absagen keine konkreten Konzerte mehr an, wie ein Sprecher von D.Live sagte. In der kleineren Mitsubishi-Electric-Halle jedoch soll am 18. September Beatrice Egli vor 5000 Besucher auftreten.

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