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Marburger Bund besorgt über medizinische Lage

Köln/Mainz (dpa)

Von dpa

Ein Stethoskop hängt um den Hals eines Arztes. Foto: Soeren Stache/dpa-Zentralbild/ZB/Symbolbild

Die Ärztegewerkschaft Marburger Bund hat sich mit Blick auf die Versorgung von Patienten in den westdeutschen Katastrophengebieten besorgt gezeigt. Wie es in einer Mitteilung vom Dienstag hieß, seien beispielsweise zahlreiche Arztpraxen in den betroffenen Regionen überschwemmt, nicht mehr arbeitsfähig oder sogar komplett zerstört. Niemand habe bisher ein komplettes Bild davon, wie stark die medizinische Grundversorgung zerstört sei, hieß es.

«Wir wissen derzeit von über 20 Arztpraxen alleine in Rheinland-Pfalz, die nicht mehr arbeitsfähig sind», sagte Hans-Albert Gehle, Vorsitzender des Marburger Bundes in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen, laut Mitteilung. Nicht von Hochwasser betroffene Praxen müssten Patienten in einer solchen Lage mitversorgen. Es sei zudem sinnvoll, wenn für chronisch Kranke und sonstige Patienten in Gemeinden und Stadtteilen provisorische «Not-Praxen» sowie «Not-Apotheken» aufgebaut würden.

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