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Land NRW erhöht Hilfen für Frauenhäuser

Düsseldorf (dpa/lnw)

Von dpa

Ina Scharrenbach (CDU), Gleichstellungsministerin in NRW. Foto: Federico Gambarini/dpa/Archiv

Frauenhäuser und Beratungsstellen für von Gewalt betroffene Frauen sollen mit 1,5 Millionen Euro aus dem NRW-Rettungsschirm zusätzlich unterstützt werden. Das habe das Kabinett beschlossen, der Landtag müsse noch zustimmen, teilte Gleichstellungsministerin Ina Scharrenbach (CDU) am Mittwoch mit. «Betroffene Frauen und Mädchen in unserem Land sollen sich jetzt und jederzeit darauf verlassen können, dass sie Hilfe und Schutz bekommen, wenn sie dies benötigen.»

Schon im April und September 2020 waren zur Sicherung der Hilfsangebote für gewaltbetroffene Frauen 2,5 Millionen Euro über den Corona-Rettungsschirm bereitgestellt worden. Im Januar 2021 folgten laut Ministerium weitere 1,6 Millionen Euro. Zum 1. Juli bis Jahresende 2021 sollen nun 1,5 Millionen Euro hinzukommen. Neben Frauenberatungsstellen und Frauenhäusern seien die Mittel auch vorgesehen für Fachberatungsstellen gegen sexualisierte Gewalt sowie für Opfer von Menschenhandel.

In den 64 landesgeförderten Frauenhäusern sei die Zahl der Plätze seit Sommer 2017 von landesweit 571 auf aktuell 622 Plätze erhöht worden, hieß es in Düsseldorf. In einer vergleichbaren Größenordnung gebe es auch Schutzplätze für Kinder, die häufig zusammen mit ihrem Müttern vor Gewalt daheim flüchteten.

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