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Kölner Skulpturenstreit in Düsseldorf vor Gericht

Düsseldorf (dpa/lnw) - Der Streit um ein Werk des US-Künstlers Joel Shapiro im Kölner Skulpturenpark ist vor dem Düsseldorfer Oberlandesgericht ausgetragen worden. Dort zeichnet sich nun nach vorläufiger Bewertung des Gerichts eine Niederlage für die Kunststiftung Nordrhein-Westfalen ab, die den Ankauf der Skulptur Ende der 1990er Jahre mit 150 000 D-Mark gefördert hatte (Az.: I-7 U 31/20).

dpa

Eine goldfarbene Justitia-Figur. Foto: Britta Pedersen

Die Kunststiftung hatte im Gegenzug einen Miteigentumsanteil von gut 14 Prozent an der Skulptur erhalten. Als das Kuratorium des Skulpturenparks das Kunstwerk aus dem Park entfernen wollte, weil es nicht mehr in das künstlerische Konzept passe, kam es zum Streit.

Deshalb verlangt die Mehrheitseigentümerin der Skulptur, eine private Stiftung von Kunstförderern, die Aufhebung der Eigentümergemeinschaft. Dagegen wehrt sich die Kunststiftung NRW. Sie will, dass das Kunstwerk weiterhin in NRW ausgestellt wird. Ein Urteil in dem Kunststreit wird am 28. Mai 2021 erwartet.

Wenn es zu keiner Einigung der Parteien kommt und das Gericht bei seiner vorläufigen Einschätzung bleibt, darf die Skulptur danach versteigert werden.

© dpa-infocom, dpa:210426-99-361031/2

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